Vertrauen.
Posted by | Tanja | Posted on | August 9, 2011 | Keine Kommentare
Unter dem Begriff Vertrauen wird die Annahme verstanden, dass Entwicklungen einen positiven oder erwarteten Verlauf nehmen. Vertrauen wird durch Glaubwürdigkeit, Verlässlichkeit und Authentizität begründet.
Vertrauen fängt mit uns selbst an. Wenn ich mir selbst vertrauen kann, kann ich auch anderen vertrauen. Wenn ich jedoch in meine Fähigkeiten, meine Handlungen und mein Sein kein Vertrauen habe, wie soll ich es anderen schenken?
Ein erfülltes Leben beruht auf dem Prinzip des Vertrauens. Nämlich, dass ich das Vertrauen habe, dass alles was geschieht aus einem Grund geschieht. Mein Weg – und sei er noch so kurvig und manchmal schwierig – führt mich dahin wo ich gerade sein soll.
Menschen, die mir begegnen, kommen auch nicht ohne Grund. Jeder einzelne zeigt mir selbst auf was ich habe, was ich bin und was mir evtl. noch fehlt.
Vertrauen in sich selbst zu haben macht zufrieden. Es gibt mir selbst Gelassenheit und Ruhe und lässt mich aufhören mit dem Leben zu hadern und mich ständig zu beklagen.
Wenn dir zum Beispiel eine Idee im Kopf umher geistert und sie dich nicht los lässt, so soll dir das genau zeigen, dass du diese Idee möglicherweise verfolgen sollst. Im Zuge dessen kann es sein, dass dir deine aktuelle Situation immer “schwerer gemacht” wird, sich die Rahmenbedingungen ändern, du permanent auf Missstände stößt und deine Idee damit immer wieder ins Bewusstsein gerufen wird. Wenn du darauf vertraust, dass diese “Zeichen” dazu dienen deine Idee zu verfolgen, wirst du schneller aktiv und fängst an, anzufangen.
Die Einstellung “Ich vertraue auf das Gute im Menschen und in Situationen” führt dazu, dass du auch das Gute bekommst. Wenn du immer zweifelst, dir nicht sicher bist, abwartest und erst einmal Bestätigung suchst, bevor du Vertrauen schenkst, wirst du von der andern Seite genau das Gleiche bekommen. Vertraust du darauf, dass es gut ist, was dir begegnet (Menschen, Situationen), wirst du viel wahrscheinlicher auch Gutes zurückbekommen.
Vertrauen zu haben ist nicht einfach, aber man kann es üben. Auch Gedanken und Ereignisse sollen genau in dem Moment da sein, wenn du sie hast bzw. wenn du sie erlebst. Sie sollen dir etwas zeigen, dich evtl. aufwecken und dich ermutigen, den nächsten Schritt zu gehen.
Wenn dein Vertrauen in einen Menschen enttäuscht (das Ende der Täuschung) wird, ist es sehr schwer, diesem Menschen auch weiterhin dein ungetrübtes Vertrauen zu schenken. Für mich hat Vertrauen sehr viel mit Glaubwürdigkeit, Ehrlichkeit und Verlässlichkeit zu tun. An Menschen, die diese Eigenschaften nicht haben, zweifle ich sehr schnell und das tue ich nicht absichtlich, sondern es geschieht eher automatisch. Menschen, auf die man sich nicht verlassen kann, sind nicht vertrauenserweckend. Für mich schwingt dann immer mit, dass sie sich auch nicht auf sich selbst verlassen können und sich damit selbst nicht trauen.
Menschen, die mir Dinge unterstellen, die sie nicht wissen können und ohne mich wirklich zu kennen, gehen von sich selbst aus und projizieren das auf mich. Sie vertrauen sich selbst nicht und können mir deshalb genauso wenig vertrauen.
Vertrauen ist ein Lebenselixier. Ohne Vertrauen kann ich keine guten Beziehungen führen, versuche ich ständig, mein Leben zu kontrollieren und verkrampfe darüber hinaus immer mehr.
Ich vertraue in mein Leben, in meinen Weg, in die Menschen, die mir geschickt werden und in die Kraft des Universums und ich wünsche mir, dass die Menschen aufhören, mit Kontrolle zu einem erfüllten Leben gelangen zu wollen. So oder so kommt jeder dorthin wo er hinkommen soll. Ob mit oder ohne Kontrolle. Nur mit Kontrolle dauert es länger und ist deutlich schwieriger.
„Selbstvertrauen gewinnt man dadurch, daß man genau das tut, wovor man Angst hat, und auf diese Weise eine Reihe von erfolgreichen Erfahrungen sammelt.“ ~ Dale Carnegie
Vertrauen ist eine Oase im Herzen, die von der Karawane des Denkens nie erreicht wird. ~ Khalil Gibran
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