Welche Gedanken und Gefühle löst das Wort “Diät” bei dir aus?
Posted by | Tanja | Posted on | Juni 6, 2012 | 3 Kommentare
Ich kann mir vorstellen, dass die meisten, die das Wort lesen oder hören eher negative Gefühle oder Gedanken entwickeln. Denn für die meisten bedeutet es verzichten, Opfer bringen und viel, viel überlegen, was, wann und wie gegessen werden darf.
Es gibt noch viele andere Beispiele. Es geht um das eigene Wohlfühlen, um das Selbstbild, die eigene Gesundheit und dennoch lösen gewisse Worte und Sätze nichts Gutes aus. “Ich muss unbedingt Sport treiben.” “Ich muss mich mehr bewegen.” “Ich muss abnehmen.” “Ich muss unbedingt etwas für meine Ausdauer tun.” Und. Und. Und. Schade, dass Dinge, Tätigkeiten, die gut für einen selbst sind, negative Gefühle hervorrufen.
Aber auch in diesem Fall machen wir uns das Leben selbst schwer. Wenn wir all das positiv denken und sprechen würden, würde es sich auf einmal ganz anders anfühlen. “Ich treibe Sport, weil ich meine schlechte Energie loswerden und gute Energie auftanken kann.” “Ich esse facettenreicher, farbenfroher, ausgewogener und fühle mich dadurch frisch und beschwingt.” “Ich bewege mich mehr und bin damit deutlich dynamischer.”
Wenn man diese Aussagen dann auch noch mit schönen Bildern von sich selbst besetzen kann, werden solche Vorsätze viel, viel leichter. Wenn man sich vorstellt, wie gut man sich fühlt, wenn man gewisse Dinge ändert, dann kann man fast schon nicht mehr anders.
Manchmal muss man sich ein wenig besser zuhören, damit man erkennt, wie man mit sich selbst redet. Wenn man dann entdeckt, dass man sich zu viele negative Dinge sagt, kann man sie bewusst ändern. Anfangs bedeutet das etwas Arbeit, aber es geht mit der Zeit in Fleisch und Blut über und viele Sachen fallen einem Schritt für Schritt immer leichter.
Einen Versuch ist es wert, oder?!
Tags: Coaching > Ernährung > Gesundheit > Spaß > Sport > Wohlfühlen
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3 Comments to “Welche Gedanken und Gefühle löst das Wort “Diät” bei dir aus?”
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Juni 6th, 2012 @ 21:21
Jetzt mal ehrlich? Als erstes kommt bei mir der Gedanke des VERZICHTS auf… Angst, auf Dinge verzichten zu müssen, die man doch gerne mag… Aber wenn man sich mit dem Thema beschäftigt, kommt das Bewusstsein, dass man auch viele Dinge kennenlernt, die man noch viel lieber mögen kann… Die einem gut tun und endlich einen Weg schaffen können für ein gesundes und zufriedenes Ich… (P.S.: in der Hoffnung, dass du mir hilfst diesen Weg zu finden…)
Juni 7th, 2012 @ 12:10
Diät ist ein böses Wort und wie angerissen, immer verbunden mit großen Veränderungen und Einschränkungen. Dabei muss man nicht zwingend auf alles verzichten. Man nimmt nur etwas weniger zu sich und ersetzt einen kleinen teil durch etwas Gesundes.
Nach und nach wird man selbst feststellen, dass zum Beispiel Brause einfach nur Süß ist. Die eigene Geschmackswahrnehmung verändert sich. Vielen wird dann von ganz alleine bewusst, wie ungesund sie sich vorher ernährt haben!
Juni 7th, 2012 @ 20:10
@Jenny: deshalb verzichte ich weitestgehend auf das Wort Diät. Interessant ist, dass im Englischen von “Diet” gesprochen wird, wenn die ganz normale Ernährung gemeint ist. Leider ist es in unserem Sprachgebrauch zu etwas eher negativem verkommen. Und das liegt daran, weil wir es mit einseitiger Ernährung, die sich strikt an einen Plan hält und die großen Verzicht bedeutet, assoziieren. Es ist nicht so. Im Gegenteil, wenn man am eigenen Körper erfahren hat, wie gut eine ausgewogene Ernährung tut, wie viel Energie sie einem gibt und lässt, dann stellt man sich gerne um. Ich helfe gerne, aber es braucht ein klein wenig Zeit. Denn alte Gewohnheiten zu verändern, bedarf etwas Geduld. Wir kriegen das hin.
@Andre: Ich bin absolut bei dir. Oftmals müssen wir aber sogar sehr weit zurückgehen – bis in die Kindheit – um gewisse Dinge umzustellen, die für uns ganz normal erscheinen und bei denen man gar nicht weiß, dass sie einem nicht undingt gut tun.