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Kokosnuss-Öl – warum es so gut ist.

Posted by | Tanja | Posted on | August 15, 2012 | 4 Kommentare

Ich hatte ja bereits in meinem vorletzten Artikel darüber berichtet, dass ich auf das Kokosnuss-Öl gekommen bin. Abgesehen vom Öl verwende ich mittlerweile auch viel mehr Kokosnuss-Milch und auch Kokos-Chips. Nicht nur, weil ich glaube, dass es mir gut tut und weil es sogar wissenschaftliche Erhebungen darüber gibt, sondern auch – und das ist ein sehr maßgeblicher Grund – weil es mir einfach sehr gut schmeckt.

Heute möchte ich -wie bereits angekündigt – noch mehr über das Öl berichten und zur Aufklärung beitragen, dass nicht alle gesättigten Fette schlecht sind.

Die Symptome  des Diabetes Typ 1 als auch 2 können durch die regelmäßige Verwendung von Kokosnuss-Öl verbessert werden. Jüngste Studien haben gezeigt, dass auch Alzheimer Patienten damit geholfen werden kann. Kokosnuss-Öl ist bestimmt kein Allheilmittel, aber diese Studien sind wissenschaftlich belegt und Betroffene erzählen von ihren Fortschritten.

Das Öl kann bei Schilddrüsenunterfunktion helfen, es feuert den Stoffwechsel an und es erhöht die Körpertemperatur. Außerdem kann es hilfreich bei der Gewichtsreduktion eingesetzt werden. Auf Haut und Haar angewendet, verspricht es Besserung, es hilft dem Körper sich gegen bakterielle Infektionen und Viren zu wehren und es kann helfen, das Energieniveau Auffrecht zu erhalten. Ganz ohne Doping und chemische Substanzen.

Viele Menschen behaupten, dass Kokosnuss-Öl eine Modeerscheinung ist, aber weit gefehlt. Es ist ein traditionelles Öl, das in tropischen Gebieten seit Jahrtausenden verwendet wird. Dadurch sind auch Langzeitstudien vorhanden, die die guten Wirkungsweisen des Öls bestätigen.

Vielleicht haben schon einige von euch von Laurinsäure gehört. Diese wird eingesetzt, um Krankheitserreger zu bekämpfen – und das schon seit vielen Jahren. Belegte Forschungen gibt es bereits seit 50 Jahren. Kokosnuss-Öl ist die reichste Quelle an Laurinsäure.

Kokosöl war einst weit verbreitet in den westlichen Ländern. Mit einer langen Haltbarkeit und einem Schmelzpunkt von etwa 25 Grad, war Kokosöl ein Favorit in der Backwarenindustrie. Aber eine negative Kampagne gegen gesättigte Fette im Allgemeinen und insbesondere Kokosöl, führte dazu, dass die meisten Lebensmittelhersteller auf Kokosöl zugunsten von mehrfach ungesättigten Fettsäuren verzichtet  haben. Um dennoch den gewünschten Härtegrad der Produkte zu erreichen, werden  hydrierte Fette (in sehr vielen Süßwaren aller Art enthalten) eingesetzt, die chemisch erzeugt werden. Diese hydrierten Öle enthalten Transfettsäuren und wie wir alle wissen, sind Transfettsäuren das Schädlichste, was wir uns antun können. Schlecht für das Herz, das Cholesterin und den Blutdruck. Hände weg von Margarine und anderen chemisch hergestellten Fetten. Dann lieber totaler Verzicht.

Ich habe mich sehr schnell von Kokosöl überzeugen lassen, weil das Argument, das Urvölker der Erde gesund, munter, schlank und fit bis ins hohe Alter sind, mich überzeugt hat. Warum sollte ich mich mit Chemie füttern, wenn die Natur mir das Beste geben kann?

Probiert es doch mal aus. Ich schwenke mein Gemüse mittlerweile im Wok mit dem Öl. Wenn ich Schinken brate, tue ich das in ein wenig Kokosöl. Geflügel schmeckt lecker mit der ganz leichten Kokosnote und sogar auf dem Brot hat es was. Reis gekocht in Kokosmilch ist der Renner und meine morgendlichen Früchte mit Joghurt, Kokosnussmilch und Kokos-Chips sind jetzt noch leckerer.

Viel Spaß beim Ausprobieren.

Comments

4 Comments to “Kokosnuss-Öl – warum es so gut ist.”

  1. Favicon Alex
    August 15th, 2012 @ 16:58

    Hallo Tanja,

    danke für deinen Blog und die vielen informativen und inspirierenden Beiträge.

    Leider muss ich zu deinem Kokosnussöl-Beitrag ein paar erläuternde Sätze hinterlassen. Ungesättigt und hydriert sind leider nicht das Gleiche. Ungesättigte Fettsäuren enthalten Kohlenstoff-Doppelbindungen: -CH=CH- (C steht für Kohlenstoff, H für Wasserstoff). Diese machen das Fett/Öl flüssiger. Ist die Fettsäure gesättigt (kann man hier durchaus wie “voll” sehen) sähe das dann so aus: -CH2-CH2-, also 2 Wasserstoffe mehr. Die Fettsäure ist “voller”, also “gesättigter”. Mehrfach ungesättigt bedeutet, dass die Fettsäure mehrere von den Doppelbindungen -CH=CH- (hier als Gleichheitszeichen dargestellt) hat.

    Gesättigte Fettsäuren gibt es entweder natürlich, wie dein Kokosöl, oder die Industrie nimmt ein billiges Öl/Fett und unterzieht es einer chemischen Behandlung. Dabei wird Wasserstoff (englisch Hydrogen, deshalb Hydrieren) chemisch addiert. Dies macht Öle härter aber es enstehen als Nebenprodukt ungesunde Transfettsäuren.

    Ich hoffe, ich konnte auf einem verständlichen Level etwas zu deinem Blog beitragen.

  2. Favicon Tanja
    August 16th, 2012 @ 06:45

    Hallo Alex, vielen Dank für deinen Hinweis. Ich habe das im Beitrag direkt deutlicher gemacht, damit es keine Verwirrungen gibt. Du hast das toll erklärt. Tanja

  3. Favicon Monika Zieres-Stake
    Januar 20th, 2013 @ 19:56

    Sehr guter Beitrag!
    Und: naturbelassenes Kokosöl enthält ebenso wie naturbelassenes rotes Palmöl mittelkettige Fettsäuren, die in erster Linie Energie liefern und nicht als Depotfett gespeichert werden. Zudem sind sie leicht verdaulich und somit gut geeignet für Menschen, die Probleme mit der Fettverdauung haben.

  4. Favicon Tanja
    Januar 20th, 2013 @ 20:02

    Und mal abgesehen davon, dass es so gesund und gut verdaulich ist, es schmeckt einfach grandios. Ich stehe total auf den Kokosgeschmack am Gemüse, Fleisch oder Fisch … Hmmmm


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