Tanja's Universe

Only Movement leads to Movement

Genug ist genug ist genug ist genug. Nicht jammern, sondern wehren und damit Zeichen setzen.

Posted by | Tanja | Posted on | Januar 27, 2013 | Keine Kommentare

Nur um das gleich mal vorwegzunehmen, ich halte absolut nichts von körperlicher Gewalt, aber es gibt Situationen, in denen macht es mehr als Sinn, seinen Körper steuern und einsetzen zu können. Alleine die Körperhaltung macht schon sehr deutlich, mit wem man es zu tun hat. Ja, auch ich spreche über das aktuelle Thema “Aufschrei”, weil ich ihm gar nicht ausweichen kann. Twitter, Facebook und viele Blogs haben sich dem Thema angenommen und jeder hat etwas dazu zu sagen.

Ich selbst habe einige Erfahrungen in Bezug auf sexuelle Belästigung machen müssen und nicht immer bin ich so selbstbewusst und klar damit umgegangen wie heute. Meine Zwanziger waren schon sehr heftig und hin und wieder war ich der Verzweiflung nahe, weil ich überhaupt nicht wusste, wie ich damit umgehen soll. Ich hatte Angst vor Konsequenzen und machte es damit immer schlimmer. Männer, die zu sexuellen Übergriffen neigen, stehen auf eingeschüchterte Mädchen und Frauen. Das macht sie an und stachelt sie an, noch mehr Gas zu geben. Zwischendurch – und das gebe ich ganz unumwunden zu – habe ich es aber auch ausgenutzt. Dann, wenn ich in Situationen war, in denen ich das Verhalten “dieser Männer” für mich nutzen konnte. In meinem Nebenjob als Bedienung in einem Kaffee oder später auch am Arbeitsplatz. Immer dann, wenn ich nicht alleine war, wenn ich keine Bedenken hatte, dass es zu tatsächlichen Übergriffen führen kann. War ich schlecht? Nein, ich habe das “Spiel” nur mitgespielt und mir ist zum Glück nie etwas passiert.

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Vegan, vegetarisch oder doch Fleisch und Fisch.

Posted by | Tanja | Posted on | Januar 26, 2013 | 2 Kommentare

Manchmal brauche ich meine Zeit, um mich tatsächlich und ernsthaft mit anderen – mir fremden – Ernährungsformen zu beschäftigen. Mein Vater zum Beispiel ist seit mindestens 10 Jahren Vegetarier. Ich weiß gar nicht mehr warum er damit angefangen hat, aber ich glaube es hängt sehr stark mit seinem gelebten Yoga-Tum zusammen. Er isst tierische Produkte wie Fisch, Eier, Käse und andere Milchprodukte, weil er damit seinen Eiweißbedarf decken will. Dann – es ist bestimmt auch schon wieder 1 Jahre her – fing mein Bruder damit an. Er entsagte dem Fleisch und auch er konzentrierte sich ab diesem Moment verstärkt auf Milchprodukte aller Art und Fisch. Ich war immer skeptisch, weil ich den Geschmack von einem guten Stück Rinderfilet, einem leckeren Putensteak oder dem beispielsweise thailändischen Chicken Curry sehr mochte.

Irgendwann fing es an, dass ich meinen Konsum allerdings sehr einschränkte. Ich habe nie besonders viel Fleisch gegessen. Maximal 2-3 Mal pro Woche, aber ich hatte doch immer Putenschinken oder dergleichen im Haus. Natürlich Bio, weil ich die Vorstellung an Massentierhaltung und unendlich viele Medikamente im Fleisch sehr eklig fand. Den Unterschied schmeckt man und man sieht ihn auch. Dafür gebe ich gerne ein paar Euro mehr aus. Da ich viel Sport treibe und immer darauf bedacht bin, dass mein Körper mit ausreichend Protein versorgt ist, achtete ich schon verstärkt darauf, dass ich meine tägliche Ration an Eiweißprodukten auch in Form von tierischen Nahrungsmitteln decke. Sicher weiß ich, dass auch andere Lebensmittel über eine große Menge Eiweiß verfügen, aber es geht eben auch um den Geschmack und den Genuss.

In den letzten Tagen und Wochen habe ich mich verstärkt mit vegetarischer bzw. veganer Ernährung beschäftigt und wie es im Leben immer ist, begegneten mir einige Personen, die sich ganz auf die vegane Ernährung eingeschossen haben und davon schwärmten. Sie redeten von Geschmacksexplosionen, viel Energie, wachem Verstand und Leichtigkeit. Ja, ja, ist klar. Dazu muss ich noch erwähnen, dass diese Personen ganz gewiss nicht so aussehen wie man sich den klassischen Veganer oder Vegetarier vorstellt. Ich rede hier nicht von den Menschen, die noch nicht einmal mehr Lederschuhe tragen. Das geht mir dann doch zu weit.

Ich möchte auch noch erwähnen, dass der wirtschaftliche und ökologische Aspekt der Tierprodukt-Produktion nicht zu verachten ist. Allerdings werde ich dieses Thema nicht ausweiten, denn egal was auch immer man für eine Vielzahl von Menschen benötigt, einen gewissen Produktionsaufwand, wirtschaftliche Aspekte und natürlich auch das ökologische Gleichgewicht betrifft.

Quinoa-Linsen-Rotkohl mit Joghurt-Mandel-Dip Weiterlesen …

Es ist still geworden um Fritz.

Posted by | Tanja | Posted on | Januar 22, 2013 | Keine Kommentare

Was aber nicht heißt, dass wir nicht fleißig an seinem Wohlfühlen arbeiten. Er schwitzt nach wie vor 2 Mal pro Woche unter meiner Anleitung und seine Kraft steigert sich mit jeder Woche. Leider ist es mal wieder die liebe Zeit, die es Fritz nicht immer sehr oft möglich macht, einen Beitrag zu schreiben. Das ist sehr schade, weil ich seine Beiträge sehr amüsant finde und auch weiß, dass ihr sie gerne lest. Weiterlesen …

Stell dir vor …

Posted by | Tanja | Posted on | Januar 20, 2013 | Keine Kommentare

… du bist begeistert von einem oder mehreren Menschen, von einer gewissen Zeit, von einem Stil, einem Lebensgefühl. Du bist fasziniert und in Gedanken bewegst du dich in dieser deiner Welt. Du kannst dich stundenlang in ihr verlieren, träumen, in schönen Gedanken schwelgen und genießen. Und dann eines Tages geschieht das Unvorstellbare. Aus deiner Fantasie wird Realität und durch eine dir unbewusste Tür befindest du dich plötzlich in deiner Welt. Mit offenem Mund und weit aufgerissenen Augen schreitest du deinen Weg entlang und kannst nicht glauben was geschieht. Du begegnest deinen Idolen, du hörst die Musik, die dir so gut gefällt, du bewegst dich an Orten, die dein Herz springen lassen und du fühlst dich richtig, alles fühlt sich gut an.

Du erkennst die Zusammenhänge und findest das Schlupfloch, durch das du Nacht für Nacht in deine Welt entfliehst. Du lernst immer mehr Leute kennen, die du verehrst und die du schon immer gerne persönlich getroffen hättest, aber das ging nicht, weil sie nicht mehr auf dieser unseren Welt leben. Langsam entrückst du der Gegenwart und bewegst dich immer mehr in der Vergangenheit. Tagsüber sehnst du du dich danach, dass die Uhr endlich Mitternacht schlägt, damit du wieder eintauchen kannst. An den Ort, an dem du dich so wohl fühlst.

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Die Sache mit der Veränderung. Ich hab’ da eine Idee …

Posted by | Tanja | Posted on | Januar 19, 2013 | Keine Kommentare

Heute, nach den ersten 19 Tagen des Jahres, kann ich mit Gewissheit sagen, dass es wieder sehr viele Menschen gab und gibt, die dabei waren oder sind, an ihren Vorsätzen zu arbeiten. Die Fitness Studios sind voll und man sieht so viele neue Gesichter wie nie. Ein gutes Geschäft für die Studios. Wenn ich nach meiner Erfahrung gehe, wird sich das spätestens in 4-6 Wochen wieder beruhigt haben. Ein paar wenige werde dabei bleiben und ansonsten sieht man wieder die üblichen Verdächtigen. Schade! Es wäre viel besser, wenn aus den Vorsätzen und der starken Motivation Gewohnheiten werden würden. Aktivitäten, die dann zum Leben dazugehören – genauso wie essen, trinken, sich mit Freunden treffen oder was auch immer man regelmäßig und ganz gewiss macht.

Irgendein schlauer Mensch hat mal gesagt, dass eine Sache, die man für mindestens 20 Tage jeden Tag – oder sehr regelmäßig – macht, ab dem 21. Tag zur Gewohnheit wird. Das heißt, Weiterlesen …

50.000 Durchgeknallte in Frankfurt. Welt, wo bist du hingekommen?!

Posted by | Tanja | Posted on | Januar 17, 2013 | 4 Kommentare

50.000 ist eine hohe Zahl und die Polizei sagt, das wären nur die bekannten Fälle. Erschreckend. Sehr erschreckend und da fällt mir auch nichts mehr dazu ein. Ich hatte letztes Jahr über meine Nachbarin gesprochen. Die Frau, die glaubt, dass wir hier im Haus alle keinen Schlaf brauchen und diesen mit Schreien, Brüllen, Türen knallen und Beschimpfungen zu untersagen versucht. Leider ging und geht die Story weiter und aus der traurigen Weihnachtsgeschichte wird wohl eine Never-ending-story.

Sie – die Nachbarin – scheint eine tickende Zeitbombe zu sein. Sie tyrannisiert uns nicht regelmäßig und auch ganz gewiss nicht immer zu den gleichen Zeiten, sondern in unterschiedlichen Abständen um 23.00, 24.00, 4.00 h morgens. Es scheint wohl so (zumindest sagten das die Polizisten, die hier immer des Nachtes einlaufen), dass die Frau ein Alkoholproblem hat und immer, wenn der Pegel erreicht ist, rennt sie ins Treppenhaus.

Mein neues Jahr fing mit einem aggressiven, lauten und bösartigen Kreischen an. Am 1. Januar gegen 8.00 h brüllte es im Treppenhaus über einen längeren Zeitraum und ich saß kerzengerade im Bett und war so traurig, denn ich hatte gehofft, dass es endlich vorbei ist. Ich hatte nämlich am 27.12. einen Zettel an ihrer Wohnungstür hängen sehen, auf dem stand, dass sie bald auszieht. Mir fiel ein Stein vom Herzen und ich tanzte innerlich Samba. Yuhuu, endlich wieder ohne diese Gedanken ins Bett gehen. Weiterlesen …

“Sag mal, ich glaube ich hatte Muskelkater an den Füßen.”

Posted by | Tanja | Posted on | Januar 14, 2013 | 1 Kommentar

Ich habe sehr gelacht als mir das heute ein Kunde sagte. Er hatte vor einiger Zeit Probleme mit den Füßen, Schmerzen beim Hüpfen und Gehen. Das ging aber mit Schonung und Vermeidung weg und abgesehen davon empfahl ich ihm, sich neue Schuhe zu kaufen. Was er zum Glück auch tat. Aus einem Paar wurden gleich 2 Paar und das Gute, beide Paare fallen in die Kategorie “Free”. Das bedeutet – unabhängig vom Hersteller – dass die Schuhe sehr weich und flexibel konzipiert sind. Das wiederum ermöglicht es dem Fuß, seine natürliche Bewegung beim Gehen und Bewegen auszuführen. Feste, stark stabilisierende Schuhe, haben meistens eine feste Sohle und sind damit eher unflexibel, was insbesondere beim Joggen dazu führt, dass sich das Abrollverhalten verändert. Das natürliche Abrollverhalten Barfuß erfolgt vom Mittelfuß über die Zehen. Sobald jedoch ein fester Schuh ins Spiel kommt, kann man bei vielen Menschen beobachten, dass sie über die Ferse abrollen. Weiterlesen …

Von einer Mutter zu ihrer Tochter. In Liebe.

Posted by | Tanja | Posted on | Januar 12, 2013 | Keine Kommentare

Mein liebes Mädchen, wenn du eines Tages erkennst, dass ich alt werde, bitte ich dich um Geduld, aber am meisten hoffe ich, dass du verstehst, was ich alles erlebt habe. Wenn ich während unseres Gesprächs die Dinge immer und immer wieder wiederhole, bitte unterbrich mich nicht und sage: “Genau das Gleiche hast du vor einer Minute gesagt.” Hör mir einfach zu. Bitte. Versuche dich daran zu erinnern als du klein warst, und ich dir die gleiche Geschichte Nacht für Nacht vorgelesen habe – bis du eingeschlafen bist.

Wenn ich mich nicht baden will, verzweifle nicht und bringe mich nicht in Verlegenheit. Erinnere dich an damals als du ein kleines Mädchen warst, und ich dir immer hinterher rennen musste. Als du unzählige Entschuldigungen hattest, nur um ja nicht ins Bad zu müssen.

Wenn du feststellst, wie langsam und schwierig ich bin, wenn es um neue Technologien geht, gib mir die Zeit, es zu lernen und sieh mich bitte nicht so an … erinnere dich, mein Liebling, ich habe dir mit viel Geduld so viel beigebracht. Dinge wie richtig zu essen, dich anzuziehen, die Haare zu frisieren und mit den Dingen des Lebens klarzukommen – jeden Tag …
… an dem Tag, wenn du siehst, dass ich alt werde, bitte ich dich um Geduld, aber am meisten hoffe ich, dass du verstehst, was ich alles erlebt habe.

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18 KG in 12 Wochen – Mustafa, du bist mein Held des Monats! Glückwunsch!!

Posted by | Tanja | Posted on | Januar 10, 2013 | Keine Kommentare

Ich kann mich noch genau an unsere erste Begegnung im Oktober erinnern. Da kam ein junger, gut aussehender, sehr gut gekleideter Mann durch die Tür und erzählte mir seine Lebensgeschichte. Bewegtes Leben mit gerade mal 22 Jahren. Ich konnte es fast nicht glauben, aber irgendwie hat er es wohl gemeistert. Doch irgendwann auf seinem Weg hatte er sich verloren und mit jedem Satz spürte ich, dass er sich überhaupt nicht mehr wohl in seiner Haut fühlte. Er redete von “damals” als er noch Gewichte stämmte und sich wohl fühlte, aber auch davon, dass das Training sehr einseitig war und dass er das nicht mehr wolle.

Ein Unfall war der Anfang vom Ende. Er musste mit dem Sport pausieren und schon schlichen sich schlechte Gewohnheiten ein. Stress, wenig Bewegung und viel Fast Food hatten dazu geführt, dass er viel zu viel Fett auf den Rippen – insbesondere im Bauchbereich – angesammelt hatte und ich sagte ihm, dass ich seine Figur bisher sehr selten gesehen habe.

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Never ever give up! Ich habe fast geweint … aber nur fast.

Posted by | Tanja | Posted on | Januar 7, 2013 | Keine Kommentare

Es gab da einen Satz, der mich gestern Morgen dazu gebracht hat, dass ich tatsächlich zum Training gegangen bin. “Wer feiern kann, der kann auch …” Ich hatte gerade mal 5,5 Stunden geschlafen. Ein sehr lustiger Abend. Leckeres Essen und gute Unterhaltung, aber eben auch sehr lange. Ich lag um 3.00 h im Bett und ich wusste, dass am nächsten Morgen Training auf dem Programm steht. Um kurz vor Neun schälte ich mich aus dem Bett und redete mir ständig zu. Meine Augen schwer und irgendwie nicht vorstellbar, dass ich gleich zum schweißtreibenden Training übergeben könnte. Einfach nicht zuviel darüber nachdenken und machen.

Um 9.30 h stand ich ready for action im Fitness Studio. TRX stand auf dem Programm. Ein Mix bestehend aus 10 Übungen, der mir das Wasser aus allen Poren schießen lassen sollte. Ein Zirkeltraining. 40 Sekunden Training und 20 Sekunden Pause. Das Ganze trainierte ich 3 Sets durch. Der erste Durchgang war mörderisch. Den zweiten habe ich gefilmt. Das tat wirklich weh. Eigentlich hätte ich den dritten Satz filmen müssen, denn ich brüllte mich selbst an “Push it”, “Halte durch”, “Du kannst das”, “Du machst das”, “Gib bloß nicht auf”, “Fight, fight, fight.” Und als der Timer zum letzten Mal “PiepPiep” machte, war ich happy, total geschwitzt und stolz.

Zum Glück war ich alleine und ich hoffe, es hat mich niemand gehört. Wenn doch, auch nicht schlimm ;-) .

Ich habe das Video zusammengeschnitten, aber die Pausen entfernt. Das würde es unnötig in die Länge ziehen. Teilweise sieht es gar nicht so anstrengend aus, aber meistens sind es die Übungen, die am harmlosesten aussehen, die mich fast zum Weinen bringen. Aber nur fast …

Check it out … ich hatte Spaß!

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