Herzlichen Glückwunsch España!!!
Posted by | Tanja | Posted on | Juli 12, 2010 | Keine Kommentare
… und so verdient! Hier das entscheidende Tor:
… ein bisschen sparsam waren sie ja schon mit ihren Toren. Egal!
Es lebe der Fußball Weltmeister 2010 – España!!!
Holland oder Spanien – schwierige Frage (und was Krake Paul sagt, ist mir völlig schnuppe).
Posted by | Tanja | Posted on | Juli 11, 2010 | Keine Kommentare
Eine tolle Gegenüberstellung heute Abend beim Finale der Fußball Weltmeisterschaft. Beide Teams sind bei einer WM noch nie soweit gekommen und Beide Teams haben es verdient, im Finale zu stehen. Normalerweise fällt es mir gar nicht schwer, für eine Mannschaft Partei zu ergreifen, aber dieses Mal ist es nicht so einfach. Ich empfinde überhaupt keinen Ärger gegen die Spanier, weil sie uns aus dem Turnier gekickt haben (völlig verdient) und die Holländer finde ich einfach klasse, weil sie die weltbesten Fans haben. Nein, nein, sie haben auch ein tolles Turnier gespielt und stehen nach so vielen Jahren der Entbehrung endlich mal in einem solchen Finale. Was tun?
Heute bin ich mal ganz FRAU (*grinsfett*). Was unterstellt man den Frauen seit 2006, wenn es um Fußball geht? Genau, die Fußballer sind attraktiver geworden und deshalb schauen Frauen auch gerne hin und zu. Ich ergebe mich heute dem Klischee und habe mir mal die voraussichtliche Aufstellung der beiden Teams angesehen. Rein optisch – versteht sich von selbst.
Dabei hat eine Mannschaft aus meiner Sicht klar gewonnen. Na, wer könnte es sein? Hier erst einmal die Teams:
Die voraussichtliche Aufstellung: Stekelenburg – van der Wiel, Heitinga, Mathijsen – van Bronckhorst – van Bommel, de Jong – Robben, Sneijder, Kuyt – van Persie.
Die voraussichtliche Aufstellung: Casillas – Ramos, Pique, Puyol, Capdevila – Busquets, Xabi Alonso – Xavi, Iniesta, Pedro – Villa.
Die “schönere” Mannschaft ist meiner Meinung nach eindeutig HOLLAND. (Und dass, obwohl ich eigentlich auf den südländischen Typen stehe … der im holländischen Team übrigens auch deutlich dominiert.)
Aber – und jetzt höre ich mich schon wieder so herrlich Deutsch und fair und überhaupt an – DAS BESSERE TEAM SOLL GEWINNEN!
Es war der Feuermelder.
Posted by | Tanja | Posted on | Juli 10, 2010 | 5 Kommentare
Gestern Morgen (eine viertel Stunde vor der verabredeten Zeit) war er da – der Elektriker. Ich – kurz vorm Durchdrehen. Warum? Da gab es so ein Geräusch seit Montag in meiner Wohnung. So ein Piepsen. Es war mal da und mal weg. Manchmal kam es eine Stunde lang nicht und dann wieder alle 30 Sekunden. So ein schriller Ton. Vom Geräusch ähnlich wie eine Rückkoppelung beim Handy, wenn man nicht mit der Freisprechanlage umgehen kann. Oder wenn die Mikros zu nah am Verstärker liegen. Also, ihr wisst schon, so ein schmerzendes Geräusch eben. Am liebsten hatte ich das Geräusch in der Nacht. Abgesehen von den Tatütata’s, den hupenden Vollidioten und den niemehraufhörenwollenden-Diskutierern auf der Straße, hatte ich jetzt auch noch ein Piepsen in der Wohnung. Good-Bye Schlaf … es war schön mit dir … damals als wir zwei uns noch richtig gut verstanden haben. Ich höre immer wieder solche Sachen wie “da gewöhnst du dich dran” und so, aber ich werde mich an gewisse Geräusche niemals gewöhnen. Die passen nicht in meinen Wohlfühlbereich und deshalb stören sie einfach.
Zurück zum Elektriker. Er war da und betrachtete sich die Gegensprechanlage im Flur. Genau dort kam das Geräusch nämlich her. Er schraubte sie auf und seine erste Reaktion war “Ich sehe nix, aber da muss wohl ein neues Gerät her.” Dann wieder … das Piepsen. Wir schauen uns an. Er ganz verdutzt und meint “Das kann jetzt nicht sein. Das Gerät hat gerade keinen Strom. Das ist es nicht.” In meinem Kopf kamen die wildesten Überwachungstheorien zum Vorschein. “Es war jemand in meiner Wohnung. Hier ist irgendwo ein Sender. Eine tickende Bombe. Tun Sie etwas.” (Nein, ich war nicht hysterisch.)
Er schaute sich um, sein Blick ging zur Decke und dann das “Es ist der Feuermelder. Bestimmt ist die Batterie fast leer und dann fangen diese Geräte an, zu piepsen.” Entdeckt und gehandelt. Er schraubt die Hülle lässig ab (unser eines hätte eine Leiter oder zumindest einen Tritt benötigt, dieser Mensch war aber so lang, dass er das einfach so aus der Hüfte geschossen tun konnte) und das Piepsen ist weg.
Kennt ihr die Seehunde im Zoo? Diese Tierchen, die dressiert werden und dann mit den Flossen klatschen? So könnt ihr euch mich ungefähr vorstellen – in dem Moment als ich wusste, es ist vorbei. R-U-H-E. In dem Moment war es mir völlig egal woher es kam, es war weg.
Vielleicht bin ich ja doch “blond” oder meine Ohren sind so schlecht, dass ich das Geräusch einfach nicht richtig geortet habe … Ist aber auch egal. Es ist vorbei und ich bin gespannt was die Hausverwaltung wohl sagen wird.
WM – Das war’s dann also.
Posted by | Tanja | Posted on | Juli 8, 2010 | Keine Kommentare
Vorbei ist vorbei. Schade. Leider. Ich habe mir gestern Abend so sehr gewünscht, wir könnten die Zeit einfach noch mal zurückdrehen und frisch anfangen. Mit einer Gehirnwäsche, mit mehr Mut, mit mehr Spielgeist und vor allem mehr Treffsicherheit. Ich weiß, geht nicht. Man kann ja mal laut träumen. Die Stimmung war jedenfalls hin und mir war nicht nach feiern, auch wenn wir immerhin im Halbfinale standen. Und jetzt kommt’s. Darf man nicht einfach mal traurig sein? Warum gleich umdenken “wir waren doch im Halbfinale” und “so ne junge Mannschaft” oder “keiner hat daran geglaubt, dass wir soweit kommen.” Ist ja alles schön und gut. Aber wenn man im Halbfinale ist, träumt man auch schon vom Finale. Und gerade weil’s ne junge Mannschaft ist, wäre es genial gewesen. Warum hat eigentlich keiner daran geglaubt, dass wir soweit kommen. Ich hab daran geglaubt. Warum auch nicht. Jedenfalls finde ich es gut und völlig okay, wenn man seine Traurigkeit auslebt. Man muss nicht unbedingt auf dem Rasen knien und vor mehreren Millionen Menschen weinen, aber ich finde, eine gewisse Trauer ist richtig, wichtig und gut. Fußball ist nicht alles und das Leben geht genauso gut weiter, aber ein geplatzter Traum tut erst mal weh. Ich gönne es den Spaniern (und das schreibe ich nicht, weil ich ja so nett bin und zeigen will, dass ich darüber stehe). Ich gönne es ihnen, weil sie ein sympathische Mannschaft sind und weil sie einfach überlegen waren (es soll schon Spiele gegeben haben, da hat die schlechtere Mannschaft gewonnen … sowas aber auch). Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf das orange-rote Finale und hab mich noch nicht ganz festgelegt, wen ich unterstützen will. Lassen wir es auf uns zukommen (bleibt uns ja gar nichts anderes übrig). Der Ball ist rund. Nach der WM ist vor der EM. Und das mit den 90 Minuten hat noch nie gestimmt. Nie!
Die Körperwahrnehmung trainieren.
Posted by | Tanja | Posted on | Juli 5, 2010 | Keine Kommentare
Die wenigsten von uns sind je in ihrem Körper völlig präsent, da wir meistens in Gedanken sind – bei anderen Dingen und Menschen. Mir fiel das auf beziehungsweise ich wurde darauf aufmerksam gemacht und deshalb habe ich angefangen, meine Körperwahrnehmung zu trainieren.
Wie das funktioniert? Lasse deine ganze Aufmerksamkeit durch deinen Körper wandern. Dabei geht es nicht darum zu benennen, auf welche Empfindungen, Verspannungen, Schmerzen, Symptome du dabei stößt, sondern diese zu spüren und bewusst zu erleben. Schenke deinem Körper die Zuwendung ganzer Aufmerksamkeit und die heilende und belebende Wirkung deiner Präsenz. Damit erhöhst du deine Bewusstheit auf einfache Weise.
Nimm dir auch mitten im alltäglichen Leben immer mal wieder für einen Augenblick Zeit, um ganz bewusst und aufmerksam in deinem Körper anwesend zu sein. Ganz wichtig, übe das auch in Situationen, in denen du mit anderen Menschen in Interaktion stehst. Spüre in dich hinein. Wie fühlst du dich dabei in deinem Körper? Achte darauf, was in deinem Körper geschieht, während du mit anderen Menschen sprichst. Übe deinen Emotionen Aufmerksamkeit zu schenken. Wenn du über ein Problem nachdenkst, achte auf die Emotionen, die dich dabei bewegen. Lerne deine Gefühle bewusst wahrzunehmen (anstatt sich mit ihnen zu identifizieren oder sie zu verdrängen).
Höre dir selbst mit dem Herzen zu, während du mit einem anderen Menschen redest. Welche Gefühle verbergen sich hinter deinen Worten? Wenn du ohne Druck an die Sache herangehst, kannst du tolle Erkenntnisse erzielen und sogar teilweise viel besser und schneller wahrnehmen, wie du zu einem Menschen stehst.
Sei eine kreative Kraft.
Posted by | Tanja | Posted on | Juli 1, 2010 | 2 Kommentare
Dieser Text von Zeit zu leben gefiel mir wieder richtig gut und ich kann dem Inhalt nur zustimmen. Zu Beginn teilen wir erst einmal die Menschen in zwei Gruppen. (Nur für diesen Post.)
Die eine Gruppe von Menschen erschafft etwas, sie produziert, sie bringt Dinge in die Welt. Das sind die kreativen Macher.
Und dann gibt es die anderen, die das kritisieren, was andere produzieren und erschaffen. Das sind die Kritiker.
Die kreativen Macher in unserer Gesellschaft erschaffen Werte. Sie schreiben Bücher, komponieren Musik, sie bauen Unternehmen auf, sie betreiben Blogs und sie entwickeln neue Autos, die weniger Benzin verbrauchen. Oder im Kleinen stricken sie Socken für ihre Lieben, sie machen ihren Garten zu einem Ort der Freude oder sie erzeugen durch ihre liebevolle Präsenz für ihre Familie einen Ort der Geborgenheit.
Auf der anderen Seite haben wir die Kritiker. Das sind diejenigen, die die Werke der anderen bewerten, kritisieren, manchmal loben aber meist zerpflücken, oft madig machen und klein reden.
Was wären die kreativen Macher nur ohne die Kritiker? Vielleicht manchmal glücklicher?
Kritiker kritisieren erstaunlich oft, ohne es selbst besser zu können. Manchmal kann man sogar den Neid und die Mißgunst spüren und die Entäuschung über sich selbst, weil der Kritiker es selbst nicht geschafft hat. Oder weil er nicht die Traute hatte, sich mit dem eigenen Schaffen selbst aus dem Fenster zu lehnen.
Aber seien wir fair. Haben die Kritiker nicht auch oft Recht mit ihren Bewertungen? Na klar haben sie das!
Denn, wenn wir Dinge erschaffen, dann ist nicht jeder Wurf ein kreatives Meisterwerk. Meister werden meisterlich, indem sie sich von ihrer anfänglichen Mittelmäßigkeit nicht aufhalten lassen. Und man kann an allem etwas finden, das nicht perfekt ist, wenn man nur lange genug sucht. Genauso, wie man an allem etwas Gutes finden kann, wenn man sich die Mühe macht.
Oft ist ein Arbeitsergebnis, ein Werk oder eine Idee auch einfach Geschmackssache. Was einer gut findet, ist für jemand anderen ganz fürchterlich. Und umgekehrt. Und häufig werden Dinge kritisiert, weil sie nicht zu den eigenen egozentrischen Wünschen und Bedürfnisse passen. Aber wenn ich als Fleischfan in ein Vegetarierkaufhaus gehe und mich dann aufrege, was sagt das dann über meine Intelligenz aus?
Das Problem mit Kritik ist, dass sie oft Mut, Kraft und Energie bei den Schaffenden zerstört. Jemand der anfängt, sich kreativ auszudrücken, der ist oft verletzlich und unsicher. Hier kann eine kritische Bemerkung das Ende der Schaffenskraft bedeuten, die vielleicht sonst nach einiger Zeit wunderbare Ergebnisse hervorgebracht hätte.
Gerade Anfänger in ihrem kreativen Schaffen zu bewerten, zu kritisieren und zu verurteilen, das ist beinahe schon Körperverletzung. Da werden zarte Pflänzchen zertrampelt, bevor sie die Chance hatten, groß und stark zu werden.
Natürlich kann uns eine konstruktive, positive Kritik in unserem Schaffen wirklich manchmal weiterbringen. Aber das gilt nach meiner Erfahrung in erster Linie für die Fortgeschrittenen, die Profis und die wirklichen Könner. Ich muss erst einen gewissen Stand erreicht haben, damit ich Kritik einordnen und nutzen kann. Und selbst dann kommt es auf die Form der Kritik an.
Mein Aufruf:
Investiere bitte deine Lebenskraft darin, Dinge in die Welt zu bringen, die dein Leben und das deiner Mitmenschen bereichert. Erschaffe etwas, anstatt das zu bemosern, was andere tun. Sei eine kreative Kraft in dieser Welt, die Dinge hervorbringt, die andere erfreut, deren Leben bereichert oder die anderen weiterhilft.
Sei ein kreativer Macher, denn dadurch machst du die Welt besser.
Mach dich mal selbst gut!
Posted by | Tanja | Posted on | Juni 28, 2010 | Keine Kommentare
Fragezeichen bei meinen Lesern? Schon interessant, dass man diese Redensart nicht kennt. Hätte ich geschrieben “Mach dich doch selbst nicht immer so schlecht!” wäre das wahrscheinlich viel geläufiger gewesen. Das ist als solches schon schlimm genug. Das Sich-selbst-schlecht-machen beginnt mit harmlosen Aussagen wie: “Ich bin immer soooo ein Tollpatsch.” oder “Ich habe zwei linke Hände.”, geht über “Na, eine Schönheit bin ich nicht gerade.” oder “So fett wie ich bin…” bis hin zu wirklich heftigen Aussagen wie “Hoffen wir, dass keiner merkt, dass ich nichts kann.” oder “Vielleicht ginge es der Welt besser ohne mich.” Solche Sätze werden fast immer mit einem Lachen dahin gesagt, witzig, selbstironisch. Aber das Lachen ist selten echt und wirklich lustig ist es auch nicht. Oder was meinst du?
Glücklicherweise kannst du ja einiges tun, um das eigene Selbstwertgefühl zu steigern und immer, wenn ein solcher Gedanke wie oben genannt kommt, rufst du dir eine der unten stehenden Dinge vor Augen:
- Mach dir immer wieder bewusst, dass wir alle nicht perfekt sind und dass jeder Mensch seine Fehler und Schwächen hat.
- Vergleich dich nicht so viel mit anderen.
- Erkenne die eigene Einmaligkeit und würdige sie.
- Rufe dir deine eigenen Stärken und Vorzüge regelmäßig ins Bewusstsein.
- Höre damit auf, dich selbst zu mobben. Also nicht mehr unhöflich und respektlos mit dir selbst zu reden. Und dich nicht mehr selbst ständig zu kritisieren und fertig zu machen .
Diese Punkte helfen meist schon. Es gibt aber auch die Tage, an denen die oben genannten Hilfestellungen einfach nicht funktionieren wollen. Deshalb hier ein Tipp. 3 Schritte, dir dir helfen, dich besser zu fühlen.
- Überlege dir, was du heute konkret tun kannst, um stolz auf dich selbst zu sein und um zu Zufriedenheit zu gelangen.
- Tue genau das. Es gibt keine Ausreden. Es gibt keinen Grund, es nicht zu tun. Wenn du es heute nicht tun kannst, weil die äußeren Umstände nicht passen, dann nimm es dir für morgen vor und suche dir für heute etwas anderes. Aber TU ES.
- Wenn du es getan hast, sagst du dir selbst: GUT GEMACHT!!!
Das ist es, was unseren Selbstwert nährt. Wenn du aktiv wirst und dann zu dir sagen kannst: „Hier kannst du stolz auf dich sein. Hier hast du etwas erreicht. Gut gemacht. Weiter so!”
Die Idee ist hier übrigens nicht, sich riesige Projekte vorzunehmen. Es reichen am Anfang ganz kleine Aufgaben. Einen Schrank aufräumen. Einen Spaziergang um den Block, wenn man sonst nur auf dem Sofa hängt. Ein Telefonat machen, das man schon eine Weile vor sich hergeschoben hat. Und wenn du dann etwas Routine darin bekommen hast, kannst du dir auch anspruchsvollere Vorhaben vornehmen.
Das Prinzip lautet: klein anfangen und langsam steigern.
Nimm dir also nicht zu viel vor. Es muss realistisch sein, so dass du es auch wirklich umsetzen kannst. Es muss für dich sein, dir gut tun, dein Selbstwertgefühl steigern. Wenn du dir vornimmst, jemand anderen glücklich zu machen, um dich zufrieden zu fühlen, ist das auch ok.
Fange am besten heute damit an. Es gibt keinen besseren Zeitpunkt.
Viel Spaß beim DIR-SELBST-GUT-TUN!!!
Ich wünsche mir einen Quilt.
Posted by | Tanja | Posted on | Juni 27, 2010 | Keine Kommentare
Öfter mal was anders machen. So wie heute. Da setzt man sich um 10.30 h nach einem herrlichen Frühstück mit vorhergegangenem Jogging im Park auf die Couch, schaltet den Fernseher an und da läuft “Ein Amerikanischer Quilt”.
Ich habe meine Mutter und/oder Oma sagen hören “Kind, doch nicht bei dem Wetter. Du kannst dich doch nicht vor die Klotze hängen. Draußen ist so schön.” Doch, kann ich! Und der Film hat mich echt gepackt. Ich habe ihn nicht zum ersten Mal gesehen, aber es ist schon lange her. Jedenfalls wünsche ich mir jetzt auch einen Quilt.
Die Vorstellung, die Menschen, die mir am nächsten stehen, nähen mir zusammen einen Quilt – jeder einen Teil davon mit einer wertvollen, bewegenden, wunderschönen Geschichte aus ihrem Leben … schööööööön. Den Brauch, dass der Quilt immer in der Familie weiter gegeben wird, finde ich herrlich. Er lebt weiter und wird immer und immer erneuert und ergänzt. Soll ich mal bestellen? Nun, leider haben die Menschen heutzutage weitestgehend verlernt zu nähen. Entweder es wird der Oma gegeben (wenn sie noch lebt) oder es wird entsorgt und ein neues Teil kommt in den Schrank. So ist das. Trotzdem, den Grundgedanken dieses Quilts finde ich wunderschön. Jeder Beteiligte erinnert sich an schöne Geschichten aus seinem Leben und gibt sie weiter. So leben sie weiter und machen immer und immer mehr Menschen glücklich.
Warum ich Yoga so sehr mag.
Posted by | Tanja | Posted on | Juni 26, 2010 | Keine Kommentare
Ich kann mich beim Yoga komplett fallen lassen. Ich gebe mich den Bewegungen hin, folge den Anweisungen bzw. bewege mich im Flow, wenn ich es alleine mache. Es gibt aber wirklich richtig große Unterschiede. Es gibt Yogis, denen merkt man an, dass sie aus einer inneren Überzeugung heraus, Yoga betreiben und unterrichten und es gibt die, die es tun, weil es eben hip ist und weil man das heutzutage einfach machen muss. Ich mag die Überzeugten sehr gerne. Ich mag sie deshalb, weil sie meistens sehr ausgeglichen sind, in sich ruhen und ihre Nähe mir sehr gut tut. Das ist auch der Grund, warum ich mich dann so fallen lassen kann. Ich fühle mich gut aufgehoben und ich spüre ganz viel Energie fließen. Man kann nicht sagen, dass meine heutige Yoga-Stunde in einem total entspannten Umfeld stattgefunden hat. Es war voll, wenig Sauerstoff im Raum und es gab unglaublich viele Geräusche, die von den Teilnehmern gemacht wurden. Und trotzdem, ich war bei mir. Ich habe tief geatmet, ich war konzentriert auf meinen Körper und so dermaßen entspannt danach, dass sich alle Schleusen öffneten. Ein herrliches, befreiendes Gefühl. Ich kann nur jedem empfehlen, Yoga zu testen oder regelmäßig zu praktizieren. Ich baue immer mehr Yoga Asanas in meine Personal Trainingsstunden ein und ich spüre wie sehr diese ankommen. Es ist das Sich-näher-kommen, Sich-besser-spüren was es so gut macht. Natürlich muss man es zulassen. Ohne geht es nicht. In diesem Zusammenhang möchte ich sehr gerne einen richtig guten Yoga-Meister nennen. Laurenzio Ravidas Metzler.
Seine Yoga-Stunde habe ich heute besucht und er strahlt so sehr, dass der Raum von positiver, guter Energie erfüllt ist. Ich bin mir sicher, dass ich noch öfter an seinen Sessions teilnehmen werde. Das Sunrise Yoga im Park hört sich auch sehr gut an. Das überlege ich mir auf jeden Fall – auch wenn das schon früh am Morgen stattfindet. Mehr über Laurenzio findet ihr auf seiner Website.
Eine Quad-Tour in die ägyptische Wüste. Sehr lohnenswert.
Posted by | Tanja | Posted on | Juni 26, 2010 | Keine Kommentare
Hier kommt noch ein Nachzügler meiner Berichterstattung zum Urlaub in Ägypten. Neben all den lustigen Sachen, die man am Strand, im Meer, am und im Pool machen kann, gibt es ja auch noch Dinge, die man außerhalb des Clubs machen kann. Nicht sehr viele – soviel steht fest – aber wie ich finde trotzdem Lohnenswerte. Ich überzeugte meine Urlaubsbekanntschaft, dass wir unbedingt eine Quad-Tour durch die ägyptische Wüste mache müssen. Das kann man ganz einfach haben, denn in der Clubanlage selbst stehen 5 Quads zur Buchung bereit. Gesagt getan (und zum Glück direkt am zweiten Tag, sonst macht man so etwas nicht mehr) wir buchten eine zweistündige Tour, die um 17.00 h starten sollte. Als erstes bekommt man dieses Tuch umgebunden, dass einen vor Staub und Hitze schützen soll. (Bilder siehe unten.) Das hilft wirklich. Der Clou, man darf es auch behalten. Dann geht’s im Gänsemarsch los. Die Regel lautet: (und es gibt nicht viele und Quadfahren kann wahrscheinlich jeder, denn man muss nur Gas geben und wissen wo die Bremse ist.) “Immer in einer Reihe bleiben. Es wird nicht überholt.” Anfangs hört sich diese Regel gut an. Man weiß ja nicht wo wir lang fahren, welche Löcher es gibt und und und, aber wenn man sich an das Fahren gewöhnt hat, will man manchmal gerne ausbrechen und einfach nur noch Gas geben. Auf dem Weg in die Wüste haben wir uns alle an die Regel gehalten. Wir machten mehrere Stopps zum Fotografieren (einer der Guides hat sich darauf spezialisiert), drehten Runden in einem Sandloch, fuhren ans Meer, traten mit lustigen Meerestierchen in Kontakt und dann kam die Rückfahrt. Yeah Baby. Ich durfte überholen. Ich durfte alles geben. Und ich gab alles. Es war eine riesen Gaudi. Ich flog fast über Sandhügel und nur, wenn es wirklich holprig wurde, pfiffen mich die Guides zurück. Wer Adrenalin mag, wer die unglaubliche Dimension der Wüste entdecken will und wer ein bisschen Benzin im Blut hat, sollte unbedingt die 40 Euro investieren und eine Tour machen. Eine Kamel-Tour soll dagegen langweilig sein und eher dazu führen, dass man Rückenschmerzen bekommt. Also, keine vier Beine, sondern vier Räder. Go for it!
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