Tanja's Universe

Only Movement leads to Movement

Was bedeutet Funktionelles Training eigentlich genau?

Posted by | Tanja | Posted on | Mai 14, 2010 | Keine Kommentare

Immer mehr Menschen sprechen über “Funktionelles Training” und wahrscheinlich können sich die wenigsten etwas darunter vorstellen. Dabei ist es wirklich ganz einfach nachvollziehbar, wenn man es einmal gesehen, gehört, gelesen hat.

Der menschliche Körper funktioniert im Bereich der Integration. Das heißt, es sind nicht die einzelnen, isolierten Muskeln, die ihm erlauben, sich zu bewegen, sondern die Verkettung, Vernetzung aller Muskeln. Die Verkettung der Muskeln finden wir in der posterioren (hinten), der anterioren (vorne) und der lateralen (seitlichen) Ansicht.

Die Vernetzung im posterioren Bereich beginnt mit dem unteren Teil des Fußes (Digitorum Brevis Flexor) und endet bei den Faszien der Kopfhaut. Wenn man sich dessen bewusst ist, sieht man die Muskeln und ihr Bindegewebe nun mehr als ein System. Um es zu trainieren, muss man es als ein System trainieren. Ein Beispiel: Die hintere Oberschenkelmuskulatur wird nicht länger als Muskel betrachtet, der allein angeordnet ist. Es findet eine Arbeitsverknüpfung mit dem darunter liegenden Gastrocnemius, dem Sacrotuberous Ligament sowie dem Erector Spinae statt. Das heißt, wenn man Flexibilität, Dehnbarkeit, Kraft oder Ausdauer trainieren will, sollte man sich diesem System immer bewusst sein.

Die Vernetzung des anterioren Bereichs ahmt die Verbindungen der hinteren Körperoberfläche nach. Die vordere Muskel-Verbindung erstreckt sich von den Zehen (Extensor Digitorum Longus, Brevis) durch die Oberschenkel- und Bauchmuskulatur wieder nach oben bis zu den Faszien. Wenn der Fuß zum Beispiel den Boden berührt oder sich in allen drei Ebenen bewegt, so gibt es Verbindungen, die der Körper nutzt, um die Kräfte nach oben zu transportieren, so dass sich zum Beispiel der Kopf in allen drei Ebenen bewegen kann.

Diese Verbindung der Kraft zwischen den Muskeln und deren umhüllenden Faszien, ist sehr wichtig bei der Einschätzung eines Kunden. Die Trainingsmethoden müssen darauf abgestimmt werden, um sicher zu gehen, dass eine angemessene Balance herrscht. Die vorderen und hinteren Verbindungen des Körpers arbeiten miteinander – bei allen Bewegungsmustern.

Die laterale Verbindung ist eine Muskelverkettung, die auf der Körperseite oder lateralen Seiten liegt. Sie kontrolliert die Bewegungen der Frontalseite, die Bewegungen von Seite zu Seite und hat ebenfalls einen großen Einfluss auf die Transversal- und Sagitalebene. Diese Sicht deutet an, wie sich die Faszienverbindungen von den Füßen bis zum Kopf ausdehnen und Kräfte in allen drei Ebenen überträgt.

Wenn man zum Beispiel in stehender Position seine Hände auf einem Tisch abstützt, wird eine Kraft nach unten angewendet. Dieses Kraft wird über die Arme durch den Körper transportiert. Der Körper wählt synergetische Muskeln, die die Kraft dann verteilen und letztendlich zu der nächsten, stabilsten Fläche leiten, was in diesem Fall die Füße auf dem Boden wären.

Ich bin nicht komplett gegen isoliertes Training, aber für mich selbst und die meisten meiner Kunden bevorzuge ich das funktionelle Training. Leider vergessen viele Menschen beim isolierten Training die Funktion des Körpers und dass man ihn auch im Alltag (und nicht nur auf der Bühne) einsetzen können sollte. Außerdem verlieren viele (die nicht unter Anleitung isoliert trainieren) den Blick für die Harmonie der Muskeln. Oft werden nur die Muskeln im Besonderen trainiert, die man auch noch durch die Kleidung sieht (ich sage nur Stiernacken und Rasierklingen unter den Armen).

Wer das funktionelle Training gerne  kennen lernen möchte … JEDERZEIT. Sowohl mit dem eigenen Körpergewicht, als auch mit kleinen Hilfsmitteln wie Hanteln, Bändern und Bällen oder mit dem Ultimate Instrument … Sprich mich an oder schreibe mir eine E-Mail.

Werde zum Lächeln – innen und außen!

Posted by | Tanja | Posted on | Mai 11, 2010 | 2 Kommentare

Diese Übung wirkt harmonisierend auf alle inneren Organe und hilft, mehr Bewusstsein für Innen und Außen zu entwickeln. Das bewusste Lächeln in einzelne Organe ist sehr hilfreich, um funktionelle Störungen rechtzeitig zu spüren und durch die entspannende Wirkung des Lächelns zu regulieren. Sie hilft, verdrängte Emotionen wahrzunehmen und innerlich oder auch in der äußeren Realität zu lösen.

Eine alte daoistische QIGONG-Übung ist das Lächeln in die inneren Organe und das gedankliche Aufspüren und Auflösen von Blockiertem, um die positive und heilende Energie in den Organen freizusetzen.

Wenn du am Anfang bei dieser Übung keine “Gefühle” wahrnehmen kannst , oder es dir sogar schwerfällt, dich überhaupt gedanklich nach innen zu begeben, dann lasse dich bitte nicht entmutigen. Das innere Lächeln geleitet dich auch ganz unmerklich, nur durch das Denken an das jeweilige Organ, dorthin und wirkt entspannend und heilend.

Für diese Übung kannst du jede entspannte Haltung im Stehen, Sitzen oder Liegen einnehmen. Du kannst die Augen dabei schließen oder leicht geöffnet lassen.

Lasse jetzt in deinem Innern ein Lächeln entstehen, und leite dieses Lächeln mit Hilfe der Vorstellung vom höchsten Punkt des Kopfes in deine Augen und Ohren. Verweile mit der Aufmerksamkeit für einige Atemzüge bei deinen Augen und Ohren, und spüre, wie die Augen sich entspannen, ruhig und weit werden und innerlich zu strahlen beginnen. Spüre die Verbindung deiner Augen mit Nase, Mund und Ohren, und nehme auch hier das angenehme, entspannte Gefühl von Weite und Durchlässigkeit wahr.

Stelle dir weiter vor, dass das Lächeln von den Ohren aus in Nacken und Unterkiefer strömt und von den Augen zwischen die Augenbrauen. Dann in Nasenwurzel und Nase, in Wangen, und Oberkiefer und über die Zunge und den Zungengrund in die Kehle. Die Kehle ist der Sitz unserer Redegabe und wichtiger Drüsen. Lächle in die Kehle, bis sich ein Gefühl von Gelöstheit und Weite einstellt.

Lasse dein Lächeln dann weiter nach unten gleiten durch die Thymusdrüse unter dem oberen Brustbein bis ins Herz. Lächle  in dein Herz, und stelle dir dabei vor, dass Liebe, Freude und Mitgefühl dein Herz durchströmen. Alle Launen, alle Hektik und Ungeduld werden vertrieben. Das Herz füllt sich ganz mit der Kraft des inneren Lächelns und schickt diese heilende Lebenskraft mit jedem Pulsschlag durch den ganzen Körper.

Lasse das Lächeln jetzt überfließen in die Lungen. Das Lächeln durchdringt die Lungen bis ins kleinste Lungenbläschen, es löst alle Trauer und Depression, lässt dich tief und ruhig atmen und schafft neuen Lebensmut, der mit jedem Atemzug die ganze Seele erfüllt.

Schicke jetzt dein Lächeln in die Leber unter dem rechten Rippenbogen. Die heilende Kraft von Freude und Lebensmut aus Herz und Lungen löst in der Leber allen Ärger und Zorn auf und weckt Fantasie, Tatkraft und Freundlichkeit.

Leite diese lächelnde, freundliche Energie in die Nieren, und spüre, wie die Nieren frischer und reiner werden. Lächle tief in die Nieren. Lebensangst und Furcht werden weggespült, und die Nieren füllen sich mit Sanftheit und Gelassenheit. Leite diese sanfte Gelassenheit jetzt nach oben in die Milz, die ihren Sitz unter dem linken Rippenbogen hat. Verborgene Sorgen kannst du jetzt mit deinem Lächeln auflösen, und Ausgeglichenheit, die positive Kraft der Mitte, stellt sich ein.

Leite das Lächeln weiter in deine Sexualorgane, und vereinige in der Vorstellung die Ausgeglichenheit mit der Kraft, die alles Leben möglich macht.

Kehre mit deinen Gedanken wieder zum Punkt Baihui (höchster Punkt des Kopfes)  zurück, und lasse dich von dort aus noch einmal von deinem Lächeln wie von einem Mantel aus Ruhe und Gelassenheit umhüllen, der deine Kraft und Schutz in deinem Alltag bietet.

Lächle noch einmal tief In deine Augen, öffne anschließend die Augen, und schaue bewusst und klar aus der Ruhe heraus in deine Umgebung. Nehme alle Farben und alle Formen wahr, und lausche auf alle Geräusche um dich herum. Deine Umgebung wird dir jetzt sicher reicher und lebendiger erscheinen.

Alltagstipp
Das Lächeln in die Organe ist eine sehr schöne Übung morgens im Bett zum frohen Aufwachen und abends vor dem Schlafengehen zur “Reinigung” von allen schädigenden Emotionen des Tages.

Danke an mentalPower für diese schöne Übung!
Diese Musik unterstützt die Entspannung enorm. Eintauchen und lächeln.

Die perfekte Ergänzung meines Angebots: Thai-Yoga-Massage!

Posted by | Tanja | Posted on | Mai 10, 2010 | 1 Kommentar

Ich schwebe immer noch. Das letzte Wochenende stand im Zeichen der Entspannung, des Stretchings, des Lösens von Verspannungen und des Wohlfühlens. Ich habe an einem Workshop zur Erlernung der klassischen Thai-Yoga-Massage teilgenommen und es war herrlich. Ich habe so viel bekommen und ich glaube, auch viel gegeben. Eine intuitive Massageform, die durch die eigene Bewegung, durch das eigene Schwingen und das tiefe Atmen den Massierten auf eine andere Ebene hebt. Die einzige Voraussetzung des Klienten ist, sich fallen zu lassen. Wenn das geschieht, ist die Entspannung garantiert und Verspannungen und Unwohlsein können sich lösen.

Bei der Thai-Yoga-Massage vereinen sich Elemente aus Yoga, Akupressur, Reflexzonenmassage und Meditation. Diese traditionelle Massagekunst dehnt den gesamten Körper und vitalisiert ihn über die Aktivierung von Druckpunkten. In Thailand gehört diese Technik zum alltäglichen Ritual und wird dort seit über 2500 Jahren praktiziert. Nach fernöstlicher Heiltradition besteht der Körper aus einem Netzwerk von Energiebahnen. Für die traditionelle Thai-Yoga-Massage sind zehn dieser Energielinien (nadis/sen) wichtig. Durch Dehnung und Druck der Linien wird Energie (prana) aktiviert und Spannung abgebaut.

Ohne selbst aktiv sein zu müssen, erfährt der Klient bis zu 140 Yogapositionen, die ganz individuell seinem körperlichen und seelischen Zustand angepasst werden. Thai-Yoga-Massage stärkt Körper und Geist und unterstützt den Heilungsprozess bei vielfältigen Beschwerden. Besonders wirksam ist Thai-Yoga-Massage bei Rückenproblemen.

Wer will verwöhnt werden? Ich kann helfen. Schreib mir und wir schauen, wie wir zusammenkommen. Du wirst danach fliegen – sei sicher!

Die Bilder habe ich von dieser Seite: School of Thai Yoga Massage.

Neue Bilder bei Body & Mind Power.

Posted by | Tanja | Posted on | Mai 2, 2010 | 3 Kommentare

Ich habe es endlich geschafft, die Fotos einzustellen, die das schwebende Training darstellen. Auf meiner Body & Mind Power Seite findest du eine Vielzahl von unterschiedlichen Übungen, die den gesamten Körper fordern, stärken, formen und straffen.

Viel Spaß beim Ansehen und wer Lust hat das Training auszuprobieren, schreibt mich einfach an. Sowohl im Park als auch im Fitness-Studio (jede Fitness First im Rhein-Main-Gebiet) ich kann dieses Training überall demonstrieren. Ich brauche nur eine Reckstange, eine Sprossenwand, eine starke Tür, eine Multipresse oder eine Kabelzuganlage. Na, wer traut sich?!?

Ein echtes Erfolgserlebnis. Schön!

Posted by | Tanja | Posted on | April 22, 2010 | 2 Kommentare

Natürlich fällt es mir sofort auf, wenn meine Kunden sich verändern. Wenn sich die Haltung verändert, die Kondition steigt, die Kraft zunimmt. Die Beweglichkeit, Stabilität und Koordinationsfähigkeit besser werden. Jede noch so kleine Veränderung fällt mir auf und ich sage das natürlich auch meinen Kunden. Es ist interessant, dass viele von ihnen den großen Zweifler im Nacken sitzen haben. “Ehrlich? Ich weiß ja nicht.” Eigen- und Fremdwahrnehmung. Das kennt jeder und jeder hat die Diskrepanz schon erlebt, wenn er oder sie Eigenreflektion zulässt. Mein jüngstes Erlebnis war genial. Der Schwiegervater in Spe eines Kunden (der Schwiegerpapa ist auch mein Kunde) sagte zu mir “XY’s Haltung hat sich enorm verbessert. Er sieht jetzt viel größer aus.” Wooooow. Ich war stolz wie Nachbars Lumpi. Klar, hat sich die Haltung verbessert. Er schuftet aber auch richtig dolle. Natürlich habe ich es ihm gesagt und natürlich war auch er sehr stolz. Die Erfolgserlebnisse meiner Kunden sind auch meine und das habe ich in diesem Fall sehr stark gespürt. Herrlich. Weiter so.

Wissenswertes – Körper und Umsatz.

Posted by | Tanja | Posted on | April 20, 2010 | 6 Kommentare

Ich höre es fast täglich. Ich muss abnehmen. Ich muss diese oder jene Diät machen. Ich verzichte jetzt komplett auf Kohlenhydrate oder Schokolade. Alles nicht falsch, aber oftmals werden wichtige Aspekte außer Acht gelassen. Erstmal vorweg: Nahrung ist wichtig. Der Körper braucht Nährstoffe, um zu leben. Das ist wie beim Auto und dem Benzin. Ohne geht nüscht! Nahrung ist nicht gleich Nahrung, aber darum geht es heute nicht.

Körper-Grundumsatz
Der Grundumsatz ist der Kalorienverbrauch, den dein Körper im Ruhezustand hat. Das heißt, wenn du den ganzen Tag nur im Bett liegen würdest, verbraucht dein Körper trotzdem Kalorien. Dieser Kalorien-Grundumsatz hängt im Wesentlichen ab vom Alter, vom Geschlecht, von der Körpergröße, vom Gewicht und deinem Aktivitätslevel. Es ist deshalb sehr schwer, einen Durchschnittswert zu definieren. Deinen eigenen Körper-Grundumsatz kannst du steigern. Wie? Indem du an Muskeln zunimmst. Muskeln brauchen Energie. Energie, die sie aus der Nahrung bzw. aus dem Glykogenspeicher beziehen. Sie brauchen die Energie auch dann, wenn du im Bett liegst oder Extrem-Couching betreibst. Ergo: mehr Muskeln = mehr Grundumsatz!

Körper-Arbeitsumsatz
Der Arbeitsumsatz ist der Kalorienverbrauch, den dein Körper benötigt, damit du deiner täglichen Tätigkeit nachgehen kannst. Er hängt im Wesentlichen ab vom Grundumsatz, von der Art der ausgeübten Tätigkeit, dem Trainingszustand und dem Körperbau. Ich brauche eigentlich nicht zu erwähnen, dass dieser Umsatz ganz einfach gesteigert wird, indem man sich bewegt (Treppensteigen, Fahrradfahren gehört auch in die Kategorie Bewegung).

Einseitige Diäten sind nicht gut. Sie führen kurzfristig zum Erfolg und sobald man nach der Diät zum Ursprungsverhalten zurückkehrt, kommen die Pfunde schneller wieder auf die Hüften oder zum Bauch wie man gucken kann. Es gibt sehr Vieles was man berücksichtigen kann.

Ich möchte aber heute nur eine Faustregel mit auf dem Weg geben:

Bewege dich!
Baue Muskeln auf!
Bringe Sauerstoff in deine Zellen und Endorphine in deinen Organismus!
Damit kannst du langfristig deinen Körper verändern.

10 Gründe für einen Personal Coach!

Posted by | Tanja | Posted on | April 18, 2010 | 4 Kommentare

1. Du willst endlich Ergebnisse!
Du trainierst schon seit Monaten oder gar Jahren. Du bist fleißig, schaffst es jede Woche dreimal zu trainieren und trotzdem verändert sich dein Körper nicht wesentlich. Ein Coach kann helfen. Zuerst sieht er sich deinen aktuellen Status ganz genau an – Trainingsgewohnheiten, Ernährungsgewohnheiten, Lifestyle etc. Nach der Analyse kann ein Trainer entsprechend deiner Ziele ein Programm erarbeiten und dich auf deinem Weg begleiten. Ganz wichtig dabei ist auch die Einschätzung des Trainers, ob deine Ziele realistisch sind. Gemeinsam werden realistische Ziele entwickelt und erreicht.

2. Du weißt nicht wirklich wie du anfangen sollst.
Einen ausgewogenen Trainingsplan zu erstellen, kann sehr verwirrend sein. Das Großartige an einem Trainer ist, dass er dir helfen kann, deine Zeit zu nutzen. Du musst dich nicht mit Übungen, Plänen etc. auseinandersetzen – dafür ist der Trainer da. Du kannst deine Zeit für das Training nutzen. Außerdem hilft dir ein Trainer die richtige Trainings-Dosis zu finden, dich an deinen Plan zu halten und dich immer wieder zu motivieren.

3. Du bist gelangweilt von den immer gleichen Workouts.
Wenn du ein erfahrener Sportler bist, hast du vielleicht noch nicht darüber nachgedacht, mit einem Trainer zu arbeiten. Aber es kann eine großartige Wahl sein, um Variationen in deinen Übungsalltag zu bringen und damit deinen Workout interessanter und spassiger zu machen. Ein Trainer kann neue Impulse und Ideen geben.

4. Du willst und musst gefordert werden.
Jeder kennt das. Alleine geht man nicht an seine Grenzen. Erst, wenn jemand dabei ist, der einem sagt, dass man noch mindestens 5 Wiederholungen machen muss, dann schafft man das interessanterweise auch. Ein Trainer wird dich fordern – weiter zu gehen, mehr zu heben, mehrere Wiederholungen zu machen, ein neues Limit zu erlangen. Du wirst merken, dass es kaum möglich ist aufzuhören, wenn der Trainer neben dir steht und dir sagt “noch eine Wiederholung”.

5. Du möchtest lernen, wie du alleine trainieren kannst.
Sogar wenn das dein Ziel ist, kann es ein sehr großer Benefit sein, einen Trainer für eine gewisse Zeit zu engagieren. Der Trainer hilft dir, die richtigen Übungen, Steigerungen, Intervalle festzulegen und zeigt dir deinen individuellen Trainingsstil. Ein Trainer kann dir mehr über deine Muskeln beibringen, wie du diese speziell trainierst und wie du zu einer großartigen Form gelangst. Schon wenige Trainingseinheiten mit einem Personal Coach können dir sehr viel über deinen Körper beibringen und wie er funktioniert.

6. Du brauchst Motivation.
Alleine die Tatsache, dass der Trainer wartet, hilft dir dich aufzuraffen. Selbst, wenn du nur 2 Sessions in der Woche mit deinem Trainer verabredet hast, ihr aber einen Trainingsplan mit mindestens 3 Sessions erstellt habt, wird genau die Tatsache, dass du deinen Trainer wieder siehst, dich motivieren, die Session ohne den Trainer ebenfalls durchzuführen. Du hast nämlich keine Lust, dem Trainer zu sagen, dass du die Session aus Faulheit ausfallen lassen hast. Keine Frage, einen Coach während des Workouts neben sich zu haben, motiviert enorm. Die Leistungen werden besser, die Erfolge schneller realisiert.

7. Du hast eine spezielle Krankheit, Verletzung oder Anforderung an das Training.
Wenn du eine spezielle Anforderung an das Training – aus welchem Grund auch immer hast – ist es immer sehr ratsam, mit einem ausgebildeten Trainer zu arbeiten. Dieser setzt sich ggb. mit deinem Arzt in Verbindung und gemeinsam kann ein Trainingsplan für dich erstellt werden, der dich an deine Ziele bringt – natürlich mit der Unterstützung deines Personal Coachs. Aber Vorsicht: nicht jeder Trainer ist für jede Anforderung geeignet.

8. Du trainierst für eine spezielle Sportart oder einen Sport-Event.
Wenn du zum Beispiel für einen Marathon, ein Golf-Turnier oder eine andere Art von Sport-Event trainierst, kann dir ein erfahrener Trainer sehr gut helfen, herauszufinden, welche Hürden noch zu nehmen sind, wie ein erreichtes Leistungs-Plateau überwunden werden kann und wie du zu noch größeren Leistungen kommen kannst – sowohl konditionell als auch technisch. Auch hier gilt natürlich, dass der ausgewählte Trainer entsprechende Erfahrungen haben muss.

9. Du brauchst Betreuung und Unterstützung während des Workouts.
Viele Menschen wissen wie sie ihr Training korrekt ausüben, aber sie mögen es dennoch, einen Coach um sich zu haben, der sie betreut, korrigiert und unterstützt. Wenn du zum Beispiel schwere Gewichte hebst, oder du Übungen ausführst, für die du einen Trainingspartner benötigst, ist die Wahl für einen Personal Coach sehr gut. Er kann dich während des Trainings unterstützen – spotten, technisch und natürlich auch motivieren.

10. Du möchtest zuhause trainieren.
Wenn du zuhause trainieren möchtest und entweder nicht ausreichend Equipment hast oder nicht weißt, wie du dein Equipment nutzen kannst, ist ein Personal Coach eine exzellente Lösung. Ein Trainer kann dir genau zeigen, wie du welches Equipment nutzt und wie du die Übungen richtig machst. Ferner bringen viele Trainer das benötigte Equipment zum Training mit und/oder können Empfehlungen abgeben, welches Equipment zur Erreichung deiner Ziele Sinn macht.

Can you feel it?!

Posted by | Tanja | Posted on | April 15, 2010 | 6 Kommentare

Die Sache mit der Entspannung.

Posted by | Tanja | Posted on | April 14, 2010 | 2 Kommentare

Wie ist das bei dir? Kannst du dich richtig entspannen? Kannst du deine Gedanken für einen Moment anhalten, sie besänftigen und um eine Pause bitten? Kannst du dich 10 Minuten hinsetzen oder legen und gar nichts tun? Oder gehörst du vielleicht zu den Personen, denen es sogar schwer fällt, ein Buch zu lesen? Es gibt viele, viele Gründe dafür, warum man nicht entspannen kann (oder auch loslassen). Die Ursachen dafür können tief verschüttet irgendwo schlummern und nur darauf warten, entdeckt und befreit zu werden.

Wenn du magst, versuche es mal mit der Atmung. Wir atmen alle, nur tun wir es meistens unbewusst. Atmung ist etwas Unwillkürliches und wird vom Körper ohne dein willentliches Zutun ausgeführt. Gut so, denn ansonsten könnte das hin und wieder schief gehen. Was passiert aber, wenn man sich auf die Atmung konzentriert? Was passiert, wenn man ganz bewusst und tief einatmet, für einen kurzen Moment inne hält und wieder ausatmet? Lange und bedacht. Plötzlich gibt es nur noch dich und deine Atmung. Die Konzentration darauf, lässt dich alles andere vergessen. Zumindest für die Zeit, in der du dich zu 100 Prozent auf die Atmung konzentrierst. Sicherlich werden deine Gedanken und Gefühle hin und wieder Angriffe starten, deine Konzentration zu stören. Das ist ganz normal und gehört dazu. Sag Hallo zu den Gedanken, heiße sie willkommen und lächle innerlich. Sag ihnen aber auch, dass sie sich für einen Moment gedulden sollen, und dass du gleich wieder für sie da bist. Das liest sich lustig, funktioniert aber wirklich.

Am Anfang redet man wahrscheinlich mehr mit seinen Gedanken als dass man sich aufs Atmen konzentrieren kann. Mit regelmäßiger Übung (am besten jeden Tag zur gleichen Zeit) bekommt man eine gewisse Routine und die Gedanken verstummen schon automatisch.

Es ist herrlich und es lohnt sich. Selbst, wenn man es nur für eine Minute schafft, sich auf die Atmung zu konzentrieren und damit alles andere beiseite zu lassen. Selbst, wenn es am Anfang nur 30 Sekunden sind, es ist eine tolle Sache und es bringt die totale Entspannung.

Du hast ja leicht reden!

Posted by | Tanja | Posted on | April 13, 2010 | 2 Kommentare

Kennst du diesen Satz? Sagt man ihn eher zu dir oder sagst du das zu anderen? Ich habe den Satz schon so oft in meinem Leben gehört. Ja, ich habe leicht reden, weil mir alles in den Schoß fällt, weil bei mir immer alles ganz einfach ist und weil es mir einfach immer gut geht. Denkst du. Meint ihr. Es ist wirklich fantastisch wie oft ich schon mit einem vorwurfsvollen Blick angesehen wurde und ich mich umschaute, um sicher zu gehen, dass der Blick auch wirklich mir galt. Ich könnte fast auf die Idee kommen, dass ich mich dafür schämen muss, dass es mir gut geht. Es ist auch interessant, dass viele glauben, dass ich irgendetwas ganz Besonderes tue oder Unterstützung bekomme, die anderen nicht zuteil wird. Zu Allererst, ja, ich bin sehr dankbar, dass ich dieses Leben lebe und dass ich all die Erfahrungen machen durfte und bestimmt auch noch viele machen werde. Ich bin froh, dass ich immer gute Engel um mich hatte und dass mir die Türen geöffnet wurden (wofür ich übrigens selbst verantwortlich bin).

Menschen, die anderen vorwerfen, dass diese ja gut reden haben, gehen selbst davon aus, dass es ihnen ganz besonders schlecht geht und dass sie es ganz besonders schwer haben. Was da mitschwingt ist die Annahme, dass alle anderen es leichter haben als man selbst.

Diese Überzeugung ist nicht nur schmerzhaft, sie ist auch – und das ist vielen nicht bewusst – verantwortlich dafür, dass es nicht besser werden wird! Wenn ich Anregungen von außen immer mit dem Satz “Das funktioniert bei mir sowieso nicht, weil ich es viel schwerer habe als alle anderen.” vom Tisch wische, nehme ich mir selbst die Möglichkeit, umzudenken und mich zu verändern. Und so entsteht ein perfides System, mit dem ich meine eh schon schlimme Situation quasi noch schlimmer mache: Ich fühle mich nicht nur noch mieser, weil ich denke, dass ich allein bin, sondern ich gebe mir selbst auch keine Chance auf Verbesserung.

Jeder Mensch – wirklich ausnahmslos jeder Mensch – hat sein Päckchen zu tragen. Zu beurteilen, wer es “schwerer” oder “leichter” als andere hat, ist zunächst anmaßend, denn wer kennt schon wirklich die gesamte Vorgeschichte oder aktuelle Situation eines anderen Menschen. Und darüber hinaus ist es auch viel zu kurz gedacht – denn letztlich tut es gar nichts zur Sache, wie groß die Herausforderungen für andere sind! Es geht immer darum, meine eigenen Herausforderungen zu meistern und die verändern sich nicht dadurch, dass ich auf andere schaue. Mir nützt es überhaupt nichts, wenn ich mich darauf zurückziehe, dass ich es “so schwer habe” und dann vor Schmerz und Enttäuschung immer verbitterter werde. Nützen tut es mir nur, wenn ich mich dazu entscheide, etwas für mich zu tun – und sei es noch so ein kleiner Schritt.

Natürlich brauchen Menschen in besonders schwierigen Situationen besonders viel Trost und Zuspruch; aber Mitleid hilft nur bis zu einem gewissen Grad. Ab einem bestimmten Punkt hilft es nur, ins Handeln zu kommen und wo es anzusetzen gilt, ist für jeden Menschen ein anderer Punkt. Aber genau in dieser Andersartigkeit sind wir alle gleich – und das übersehen wir oft, wenn wir über unser eigenes Leid und unsere eigenen Herausforderungen klagen.

Teilweise via Zeit zu leben.

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