Tanja's Universe

Only Movement leads to Movement

(Fritz) “Heute hasste er mich.”

Posted by | Tanja | Posted on | November 22, 2012 | Keine Kommentare

Keine vielen Worte. Nur soviel … heute Morgen war es hart (aber herzlich). Wenn Fritz Kraftausdrücke benutzt, ist es Ernst. Es gab keine Gnade und der Mix aus Kraft und Ausdauer hat sein Herz zum Rasen und seine Muskeln zum Ermüden gebracht. Es sah dennoch toll aus!

Fritz: “Ich brauche mehr Sport.”

Posted by | Tanja | Posted on | November 19, 2012 | 2 Kommentare

Das hat er wirklich gesagt. Unter Zeugen. Und das meint er auch so. Das sagt er nicht, weil ich anwesend bin, sondern, weil er das Gefühl hat, dass es ihm gut tut und dass noch mehr ginge. Ich halte ihn nicht auf. Allerdings hat er schon ein vorbildliches Sport-Pensum in der Woche. Abgesehen von zweimal Training mit mir, geht er an einem Tag Schwimmen, am anderen Tennisspielen und manchmal auch noch im Park laufen. Meiner Meinung nach ein extrem gut ausgewogenes Sportprogramm. Er macht sowohl etwas für seine Ausdauer, Reaktionsfähigkeit, Flexibilität, die Beweglichkeit und ich achte darauf, dass auch das Krafttraining nicht zu kurz kommt.

Am Freitag berichtete er mir, dass er jetzt insgesamt 3 Kg weniger auf die Wage bringt. Das hört sich in Anbetracht der Zeit – seit Anfang Oktober hat er sein Ziel ins Auge gefasst – nicht so gewaltig viel an, aber mir ist es langsam und kontrolliert lieber. Er soll ja Muskeln aufbauen und Fett verlieren. Da spielt das Gewicht erst einmal nicht die allergrößte Rolle. Dennoch müssen unbedingt weitere Pfunde purzeln. Wie wir ja alle wissen, ist Sport bzw. Bewegung sehr wichtig, aber die Ernährung spielt eben eine mindestens genauso große – wenn nicht sogar größerer – Rolle. Das klappt offensichtlich noch nicht so gut und es gibt noch zu viele “Fehler”. Convenience Produkte, die konsumiert werden, weil keine Zeit ist. Produkte, die dem Körper zwar sehr viele Kalorien geben, allerdings nicht die Nährstoffe enthalten, die ihm Energie geben, die ihn richtig satt machen und die ihm helfen, Fett zu verbrennen.

Dennoch – es ist eine helle Freude, den Enthusiasmus zu sehen, mit dem er sein Ziel verfolgt und er ist auf dem besten Weg ein leidenschaftlicher Sportler zu werden. Was kann es besseres geben?!? Wenn Sport und Bewegung zum Leben dazugehört, ist es keine Last, sondern eine Wohltat und man freut sich darauf.

Seine sportlichen Leistungen können sich auch wirklich sehen lassen und das kann ich gar nicht oft genug betonen, denn genau das ist es, was ihn antreibt. Er wird besser, stärker, ausdauernder. Die Liegestütz ist ein sehr gutes Beispiel, seinen Erfolg darzustellen. Als wir im Juli diesen Jahres mit dem Training anfingen, ging die Liegestütz entweder an eine Bank gestützt, oder mit dem Po in der Luft. Heute führt Fritz 10 saubere Liegestütz aus und ich bin mir sicher, dass da noch weitere 5 möglich sind. Hier der Beweis:

Noch 5 Wochen bis Weihnachten. Bis dahin müssen noch mindestens 2 Kg gepurzelt sein. Das chice Christmas-Outfit soll schon eine Kleidergröße kleiner haben. Oder, Fritz? ;-)

Alex zeigt euch in 10 Minuten, wie ein effektives Ganzkörper-Training NUR mit dem eigenen Körpergewicht funktioniert. Mit Video.

Posted by | Tanja | Posted on | November 18, 2012 | Keine Kommentare

Außer Power-Nadja und Power-Fritz (die hier im Blog nament- und bildlich erwähnt werden), gibt es auch noch Power-Alex. Die zierliche Maus ist zu einem “Kraftprotz” herangewachsen. Zu Beginn – das war etwa vor 3 Jahren – konnte sie die Liegestütz gerade mal so an der Wand machen, Ausfallschritte gingen nur sehr wackelig, keine Kraft in den Armen und den Beinen. Sehr schlank, aber eben ohne Power. Die Muskeln hatten bis dahin noch nicht so viel Arbeit verrichten müssen.

Und dann fingen wir an, ihre Fitness-Geschichte zu schreiben. Sie wollte immer mehr. Sie kommt jede Woche (mit Ausnahme von Urlauben und Krankheiten) zu mir und powert die 60 Minuten durch – egal, ob sie viel oder wenig geschlafen hat. Egal, ob sie am Vorabend auf der Piste war, oder lange gearbeitet hat, sie kommt. Sie lächelt meistens und ist für alle Schandtaten bereit.

Anfangs wäre nicht daran zu denken gewesen, einen Zirkel zu trainieren, der länger als 15 Minuten (maximal) geht. Sie hätte es nicht geschafft. Heute hat sie Ausdauer, beißt die Zähne zusammen und gibt nie auf. Die tiefe Liegestütz bekommen wir auch noch hin. Ich bin ja der Meinung, dass sie im Kopf eine Blockade hat. Er hindert sie, tiefer zu gehen. Wir arbeiten dran ;-)

Beim letzten Training durfte Alex mal wieder ganz ohne Gewichte trainieren. Das einzige Utensil, das sie benutzt hat, war ein Pezziball. Auch diese Übung hätte man anders umsetzen können. Ansonsten war ihr Körper ihr Equipment. Ein schöner Zirkel, der den ganzen Körper trainiert und gleichzeitig etwas für die Ausdauer und die Kraft tut.

Sie hat ihn mit Bravour gemeistert und am Ende immer noch gelacht. Here we go und YES, SHE CAN … das Video:

15 Minuten Training – You can do that too!!! – Mit Video.

Posted by | Tanja | Posted on | November 15, 2012 | Keine Kommentare

Wenn man sich das Video ansieht, kommt man sich vor wie in Alice Wunderland. Die Farben sind unglaublich. Ich habe nichts an der Kameraeinstellung verändert und auch nachträglich nichts gedreht. Ein farbenfrohes Training *lach*.

In diesem Video zeige ich sechs Übungen, die den ganzen Körper trainieren. Alle Übungen sind auch zu Hause ausführbar – vorausgesetzt man hat einen Equalizer oder ein ähnliches Trainingsgerät. Wenn man eine Klimmzugstange im Türrahmen installiert hat, kann man ähnliche Übungen wie mit dem Equalizer machen. Dann hängt man an der Stange und zieht die Knie entweder gerade nach oben, oder abwechselnd seitlich. Anstelle von Hanteln funktionieren auch Wasserflaschen und die Slider sind – zumindest auf glatten Böden – mit Handtüchern zu ersetzen. Also, keine Ausreden!

Und los geht’s:

Sonne. Meer. Wakeboard. Relax. Tanzen. Lachen. Spaß. — Ich zähle die Tage …

Posted by | Tanja | Posted on | November 13, 2012 | Keine Kommentare

Der Countdown hat heute angefangen, denn heute habe ich die Unterlagen im Reisebüro abgeholt. Jetzt ist es offiziell und seitdem ich das schöne Päckchen in den Händen hielt, kann ich es auch glauben. Ja, ich fliege tatsächlich dieses Jahr in die Sonne. Geplant war das nicht, aber warum auch planen … “Wir wollen in die Sonne. Welche sind die besten Ziele? Wo können wir Wakeboarden? Wo haben wir Wettergarantie?” Gesagt getan, Angebote gecheckt, gebucht – und das alles innerhalb von drei Tagen.

Ich bin mir sicher, dass das zehn unvergessliche Tage werden. Endlich wieder auf die Welle. Das ist jetzt schon drei Jahre her. Als ich das letzte Mal auf dem Brett stand und mich ein Boot über die sanften Wellen zog, dauerte das Vergnügen nur kurz an. Jetzt gibt es mehr davon. Herrlich ist auch, dass der Wassersport in der Lagune stattfindet. Das heißt, die Wasserbedingungen werden hervorragend sein. Und … wir haben ein Zimmer mit Blick auf die Lagune … ganz nah.

Crazy signs, Kaffeespielchen, Animationen, Spektakel, G.O’s, G.M’s, Kleiderordnung … hach ja, wie habe ich das vermisst. Ich bin wirklich gespannt, ob und wie ich mich damit erneut arrangieren kann. Wahrscheinlich nimmt mir das niemand ab, aber irgendwie stehe ich drauf. Anfangs dachte ich, dass das unmöglich die Art von Urlaub sein kann, die für mich in Frage kommt, aber wenn man erst mal in einem Club war, die Vorzüge dieses “All-in-ones” zu schätzen gelernt hat und eigentlich auch nichts anderes als Sport machen will, ist es einfach perfekt. Bin gespannt, ob viele Franzosen da sind. Lach, die Sprache spreche ich immer noch nicht, aber die Tendenz, dass in diesem Teil der Welt fast alle Englisch sprechen, ist doch sehr groß.

Ich freue mich und kann es kaum noch erwarten. Meine Fotoapparat (der im Kopf) bekommt mal wieder andere Bilder und Eindrücke und ihr könnt sicher sein, dass ich davon berichten werde. Nicht, um euch neidisch zu machen, sondern vielmehr um meine Freude zu teilen.

La vie est belle!

maxinutrition – die Spiele können beginnen.

Posted by | Tanja | Posted on | November 13, 2012 | 2 Kommentare

Vor einiger Zeit von wurde ich von maxinutrition angefragt, ob ich Interesse am Test ihrer Produkte habe. “Da sage ich doch nicht nein”, dachte ich mir und stimmte mit meiner netten Kontaktperson die entsprechenden Produkte ab, die für mich zum Test in Frage kommen. Da ich ja zum Teil laktoseintolerant bin, verzichte ich lieber auf die Shakes und Milch-Mixe.

Das Paket kam vor einigen Tagen an. Sehr großzügig, wie ich fand.

Enthalten war eine große Dose Viper Active Sportgetränk, 12 Promax Diet Riegel, 1 Dose (90 Tabletten) Thermobol Koffein-Frei und ein High Protein Milchshake, den ich als Goody dazu bekommen habe. Ich kann bisher noch nicht viel zu den Produkten sagen, da ich – bis auf die Riegel – noch nichts ausprobiert habe. Heute will ich mal das Sportgetränk testen. Ein besonderer Kohlenhydrat-Mix aus Dextrose und Maltodextrin, 6 wichtigen Elektrolyten, BCAA und Taurin. Wäre klasse, wenn es tatsächlich dazu beiträgt, dass ich beim Ausdauertraining mehr und länger Energie habe, denn das steht heute Morgen auf dem Programm.

Zum Promax Diet Riegel kann ich schon folgendes sagen: Er sättigt ungemein. Ich habe ihn einmal morgens gegessen, weil ich keine Zeit zum Frühstücken hatte. Woah, das hat satt gemacht. Der Geschmack ist wie bei allen andere Riegeln. Ich finde sie schmecken alle ähnlich. Zähe Konsistenz mit dem Versuch, den Geschmack zu vermitteln, der auf der Verpackung steht. In diesem Fall Caramel Crunch. Die Inhaltsstoffe klingen gut: Whey Protein, L-Carnitin, Grüner Tee sowie Vitamine und Mineralstoffe. Beim L-Carnitin bin ich immer etwas skeptisch, weil unser Körper diesen Stoff selbst produziert und ich der Meinung bin, dass ich meinem Körper nichts geben möchte, was er selbst schon hat, denn ansonsten könnte er möglicherweise aufhören, den Stoff zu produzieren.

Ich werde die Produkte weiter testen. Immerhin ist maxinutrition in Europa der führende Anbieter auf dem Gebiet der Sporternährung. Sogar Vodafone McLaren Mercedes ist Partner von maxinutrition und beide aktuellen Fahrer werden mit den Produkten versorgt.

Wer Interesse hat, seht euch einfach mal die ->Website<- an. Dort könnt ihr alles Wissenswerte über die Produkte und das Angebot erfahren.

Zur Info: Ich werde NICHT für das Testen bezahlt. Es gab keine Absprachen, ob ich darüber schreibe oder nicht. Ich mache das freiwillig. Ich möchte direkt klarstellen, dass das hier KEIN bezahlter Artikel ist.

Wenn es dir beim Training sauer aufstößt …

Posted by | Tanja | Posted on | November 12, 2012 | Keine Kommentare

… hat das meistens etwas mit Laktat zu tun. Abgesehen von einem säuerlichen Geschmack im Mund (manche haben das große Bedürfnis, den Speichel auszuspucken), passieren noch andere Dinge im Körper. Wenn zuviel Laktat produziert wird, kann es dazu kommen, dass dir schlecht wird. Das Herz rast, weil es einer hohen Belastung ausgesetzt wird und dazu kann ein Druck in der Magengegend kommen.

Warum entsteht Laktat?
Wenn während einer intensiven Ausdauerbelastung der über die Atmung aufgenommene Sauerstoff nicht ganz ausreicht, um den im Muskel benötigten Energiebedarf (ATP, energiereiche Phosphate) zur Muskelkontraktion zu decken, entsteht das saure Stoffwechselprodukt Laktat. Je nach Laktatkonzentration wirkt es leistungsmindernd und ermüdet den/die Muskel.

Jeder hat schon mal etwas von aerob und anaerobem Training gehört. Man spricht auch von Fettstoffwechsel und laktazidem Stoffwechsel. Sobald man die Schwelle zwischen den beiden erreicht hat (das geschieht bei steigendem Leistungsabruf), entwickelt der Körper Laktat. Steigt die Intensität, wechselt der Körper zunehmend in den anaeroben Energiestoffwechsel. Es fällt mehr Laktat an. Halten sich Laktatproduktion und Laktatabbau unter Belastung die Waage, spricht man von einem „steady state“. Dieses Gleichgewicht bleibt auch bei leichter Belastungssteigerung noch eine Zeit lang erhalten.

Wer genau wissen will, welcher sein ganz individueller Belastungswert ist, sollte einen Laktattest machen. Das kann man bei einem Sportarzt oder Internisten messen lassen. Laktat befindet sich im Blut, so dass die Ermittlung relativ einfach ist. Allerdings kostet dieser Test etwas.

Ich bin der Meinung, dass man sehr genau weiß, wann man diese Schwelle beim Training überschreitet. Man spürt die Veränderung im Körper und kann darauf reagieren. Nimmt man keine Rücksicht, kann das Training relativ schnell vorbei sein. Der Körper muss dann nämlich erst einmal dafür sorgen, dass das Laktat abgebaut wird.

Wer seine Ausdauer verbessern will, sollte vor allem in dem Schwellenbereich trainieren. Das nennt man dann Grundlagenausdauer. Ich habe meine Ausdauerleistung durch Intervalltraining verbessern können. Das bedeutet z. B. beim Laufen, dass man seine persönliche Wohlfühl-Geschwindigkeit findet (die Geschwindigkeit, bei der man gut atmen kann) und die meiste Zeit mit dieser Geschwindigkeit läuft. Zwischendurch baut man dann kurze Intervalle ein, mit denen man seinen Puls nach oben treibt. Das können 30-60 Sekunden sein. Mehr könnte schon zuviel sein. Auch das ist jedoch eine subjektive Wahrnehmung, jeder reagiert anders und jeder hat ein anderes Leistungsniveau.

Ein – wie ich finde – tolles Training ist das Minuten-Laufen. Z. B. 20 Minuten immer im Wechsel der Geschwindigkeit. Auf einem Laufband kann man das besser steuern, am besten noch mit einer Pulsuhr. 60 Sekunden im mittleren Pulsbereich (bei mir liegt dieser bei 135 Schlägen pro Minute) und danach 60 Sekunden im oberen Bereich (ich gehe nicht höher als 155 Schläge pro Minute -> das ist für mich schon sehr hoch).

Es gibt sehr viele Faktoren beim Training zu beachten. Da der Körper ein Meisterwerk an Prozessen ist, sollte man – meiner Meinung nach – das Training regelmäßig variieren, um eben genau diesen Prozessen gerecht zu werden. Und das hat erst einmal nichts mit der Optik zu tun, sondern viel mehr etwas mit dem Wohlfühlen beim Sport. Menschen, die nur Krafttraining machen, können ihre Ausdauer nicht steigern. Ein tougher Muskelprotz kann zwar 100 Kg auf der Bank drücken, aber wenn er 500 Meter mit etwas schnellerem Tempo laufen soll, bricht er zusammen. Das entspricht absolut nicht meiner Philosophie von Fitness.

1-2 Mal pro Woche eine Ausdauereinheit trainiert das Herz-/Kreislauf-System schon ganz gut. Ich spreche hier auch nicht von einem 10-km-Lauf pro Einheit. Kleine Distanzen am Anfang sind schon gut und wenn du spürst, dass du besser wirst, dass du ohne Probleme weiterlaufen könntest, dann tust du das. Du willst das dann auch, um einen entsprechenden Trainingseffekt zu spüren.

Auch hier gilt mal wieder: Finde die Balance und höre auf deinen Körper. Dann ist alles gut!

Power Workout mit einer Power Lady! Nadja, du rockst!

Posted by | Tanja | Posted on | November 11, 2012 | 2 Kommentare

Nadja liebt es an ihre Grenzen zu gehen. Sie möchte gefordert werden. Sie möchte sich verausgaben und sie liebt es, sich zu steigern. Wenn sie merkt, dass ihr Übungen mit jedem Mal besser gelingen – wenn sie nach einem Training nicht mehr fertig, sondern fit und aufgeladen ist – wenn sich der Körper gut anfühlt und wenn das Blut in ihren Adern pulsiert – dann ist Nadja zufrieden und ihre Augen leuchten.

Nadja jammert nie. Manchmal sagt sie solche Sachen wie “du bist ja verrückt, wie soll ich das schaffen?, aber sie schafft es trotzdem (fast) immer.

Zu Beginn unserer Zusammenarbeit hatte Nadja Probleme einen normalen Ausfallschritt zu machen. Sie hatte eine unzureichende Körperspannung und wackelte sehr umher. Heute hält sie bei den schwersten Übungen ruhig und absolviert sie als wäre es nichts. Ok, ich will nicht übertreiben. Sie schwitzt und stöhnt, aber das gehört ja auch dazu. Ihre Leistungsfähigkeit hat sich enorm gesteigert und sie kann sehr stolz auf sich sein. Ich bin es!

Seht selbst wie sie sich in einer Personal Training Einheit schlägt. Hier gibt es einen kurzen Zusammenschnitt eines Workouts:

Zum Thema “Tiere” muss ich noch einen nachlegen …

Posted by | Tanja | Posted on | November 9, 2012 | Keine Kommentare

Animiert von den Kleinen turnte ich später auch noch im Fitness-Studio wie ein wildes Tier umher. Diese Übung hier ist weniger wild, genau wie das Tier, das dabei eine große Rolle spielt. Es kann zwar tödlich sein, ist aber ansonsten eher ruhig und langsam unterwegs.

In dem kurzen Video versuche ich den Skorpion auf einem Pezziball zu machen. Es gelingt mir, könnte aber durchaus noch besser sein. Macht es nach und ihr werdet spüren was ich meine.

Check it out

Kinder sind einfach wunderbar!

Posted by | Tanja | Posted on | November 9, 2012 | Keine Kommentare

Ich hatte heute ein wunderschönes Erlebnis, von dem ich unbedingt berichten muss. Es war eine Premiere, denn ich habe kleine Kinder dazu gebracht, sich zu bewegen. “Das ist doch nicht schwer, Kinder haben doch sowieso einen Bewegungsdrang” denkt ihr jetzt sicherlich, aber eine Horde von Kindern so zu bewegen, dass sie das tun, was man will, ist gar nicht so einfach.

Ich war heute in einer internationalen Schule und auch Kindergarten und habe die kleinen trainiert. Lach, okay, nennen wir es animiert. Ich habe sie dazu gebracht, sich zu bewegen und dabei auf spielerische Weise bestimmte Übungen auszuführen. Das Briefing war “make them move” oder auch “zeige ihnen Übungen, die sie 10-15 Minuten lang mit dir ausführen”. Gar nicht so einfach, denn wie ich von meinen Schwestern und auch Nichten und Neffen weiß, verlieren diese kleinen Ungetüme relativ schnell die Lust und auch die Konzentration an Dingen, die sie “tun sollen”.

Was machen? Ich hatte einen Plan, der auch sehr gut aufgegangen ist. Kinder “funktionieren” am besten, wenn man sie mit Bildern animiert. Und somit starteten wir die 15-minütige Einheit mit kleinen Bildern wie “holt die Sterne vom Himmel und pflückt die Blumen vom Boden” und gingen über in eine Abenteuerreise durch den Dschungel. Wir begegneten Elefanten, Tigern und Bären, trafen auf Schlangen und Affen, hatten das Vergnügen mit Fröschen, Löwen und Vögeln. Wir beendeten unsere Reise in heimische Gefilden und kuschelten zum Schluss mit Hunden und Katzen. Sie fanden jedes Tier sehr schnell heraus und ich musste sie nicht großartig animieren, die Geräusche und Bewegungen dieser nachzuahmen. Ein großes Vergnügen.

Spätestens beim Betreten des Dschungels hatte ich sie alle auf meiner Seite und ein wildes Tiertreiben fand um mich herum statt. Ein Klammeräffchen hing mir an den Beinen und ein Krokodil heftete sich an meine Fersen. Sie hüpften und tollten umher, machten die passenden Tiergeräusche und zwischenzeitlich war ich (fast) neidisch auf ihre Leichtigkeit, die sie an den Tag legten. Ohne Vorbehalte und ohne Nachdenken ahmten sie alles nach und hatten einen riesen großen Spaß dabei.

Der Raum war gefüllt mit internationalen Kindern aus allen Herrenländern und die Sprache der Bilder und Tiere vereinte uns alle. Nach der vierten Einheit mit jeweils ca. 20 Kindern war meine Stimme fast futsch und ich schwitzte ganz schön, aber es war eine schöne Erfahrung, denn die kleinen Kinderäuglein leuchteten und sie waren außer Rand und Band. Keine Frage, es war auch anstrengend, aber es war es allemal Wert. Ich konnte soviel gute Energie mitnehmen und wünschte mir zwischenzeitlich, dass auch die “großen Kinder” hin und wieder so unbefangen an die Dinge herangehen würden.

In meinen nachfolgenden Einheiten erzählte ich meinen Kunden von dem Erlebnis und konnte fast nicht an mich halten. Der eine oder andere hüpfte später auch wie ein Frosch durch das Studio oder lief auf allen Vieren wie der Bär oder verdrehte sich gar wie der Skorpion. Natürlich ohne Geräusche, wobei ich nichts gegen die Untermalung gehabt hätte.

Mein Fazit für heute: Verbringt mehr Zeit mit den kleinen Monstern und lernt von ihnen. Es gibt keine Scheu und keine Hemmungen. Es wird gemacht was Spaß macht und das aus tiefstem Herzen. Eine echte Bereicherung!

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